Skiabfahrtslauf – Krynica und Magura

Skiabfahrtslauf – Krynica und Magura

Wenn Sie während Ihres Aufenthalts in den Niederen Beskiden (Beskid Niski) vom Skifahren träumen, ist Krynica-Zdrój der beste Ort für Sie.

Das beliebte Skigebiet in der Nähe des Kurortes verfügt über 8 Pisten mit einer Länge von 8 km, von denen 4 ein FIS-Zertifikat haben. Es gibt eine Gondelbahn, die Sie auf den Gipfel Jaworzyna Krynicka bringt, und von der Bergstation können Sie in beide Richtungen abfahren. Zu den beliebtesten Routen gehören die mittelschwere „1” und „6”, die angenehm profilierte „2” oder die schwierigere „5”.

Skiabfahrtslauf – Krynica und Magura

Wenn Sie also Ruhe und leere Pisten bevorzugen, sollten Sie am besten unter der Woche dorthin fahren.

Auf dem Gipfel Magura Malastowska gibt es auch eine intime Skipiste, die in einem wunderschönen Buchenwald versteckt ist, auf der man selbst in der Hochsaison keine Menschenmassen sieht. Krynica ist ein beliebtes Winterziel für Polen, Slowaken und Ungarn.

Skiabfahrtslauf – Krynica und Magura
Skiabfahrtslauf – Krynica und Magura

Einen Ausflug nach Krynica kann man mit einem Besuch des Nikifor-Museums verbinden. Er war ein weltbekannter Maler naiver Bilder lemkischer Herkunft.

Eine Skiausrüstung können Sie günstig unterhalb der Piste in Krynica oder im Dorf Małastów, unterhalb der Piste auf dem Gipfel Magura, ausleihen.

Website vom Skigebiet in Krynica-Zdrój

Website vom Skigebiet  Magura-Ski-Park (auf Polnisch)

 

 

Skiabfahrtslauf – Krynica und Magura

Jaworzyna Krynicka

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Nikifor – ein genialer Außenseiter

Viele Jahre lang konnten Besucher des Kurortes in Krynica auf der Hauptpromenade einen kleinen, gebeugten Mann treffen, der auf Kartons und in zerrissenen Heften malte. Da man ihn als geistig behindert betrachtete, nannte er sich Nikifor, obwohl sein richtiger Name anders war. Gegen Ende seines Lebens erobern seine Werke die Kunstgalerien in Europa und der unterschätzte Maler wird als führender Vertreter der Naiven Kunst anerkannt. Bei einem Besuch in Krynica auf dem Weg zu den Skipisten lohnt es sich, ein bescheidenes Museum zu besichtigen, das diesem bemerkenswerten Mann gewidmet ist. Sein offizieller Name war Epifaniusz Drowniak und er stammte aus einer lemkischen Familie. Sie waren griechisch-katholische oder orthodoxe Bewohner der Beskiden (Beskidy). Der stille, kleine, stotternde Mann lebte allein und in Armut und malte sein ganzes Leben lang wie besessen Ansichten von Krynica, Kurvillen, orthodoxe Holzkirchen der Region und Berglandschaften. Er hatte ein unglaubliches Gespür für Farben, das von den Malern der Gruppe des Kapismus in den 30 er Jahren des XX. Jahrhunderts erstmals geschätzt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zusammen mit der gesamten lemkischen Gemeinde ans andere Ende des Landes vertrieben und kehrte dreimal zu Fuß nach Krynica zurück, wobei er zweimal auf dem Rückweg zurückgeschickt wurde.     Nikifor schuf im Laufe seines Lebens fast 40 tausend Werke, von denen die meisten im Bezirksmuseum in Nowy Sącz aufbewahrt werden. Gegen Ende seines Lebens wurde er dank der Bemühungen seiner Freunde aus Krakau weltweit geschätzt. Ausstellungen seiner Werke fanden in Paris, Amsterdam, Wien, Hannover, Frankfurt am Main und Baden-Baden statt. Eines seiner Werke stellt ... den Wiener Bahnhof dar. Die Lebensgeschichte des Malers wird in dem Film "Mein Nikifor" ("Mój Nikifor") aus dem Jahr 2004 erzählt, in dem die Rolle des Künstlers in phänomenaler Weise von einer Frau, der Schauspielerin Krystyna Feldman, gespielt wurde.   Mehr über Nikifor: https://culture.pl/en/artist/nikifor  Webseite des Nikifor-Museums in Krynica-Zdr ój: http://muzeum.sacz.pl/en/strony_filie/muzeum-nikifora/ 

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Skilanglauf in den Beskiden

Der beißende Frost vor dem Haus und der weiße Pulverschnee auf den Feldern sind die besten Zeichen, um die Langlaufski anzuziehen. Die niedrigen Hügel und die einsamen Täler der Niederen Beskiden (Beskid Niski) sind für diesen Sport mehr als geeignet. Die Wege sind nicht anstrengend und der Kontakt mit der Natur ist hervorragend. Wir laden Sie zu einem Ausflug in die Dörfer Banica und Krzywe ein! In der Mitte des kleinen Dorfes Banica befindet sich ein gemütliches Gästehaus mit Skiverleih. Die Wanderwege sind gut gepflegt und erstrecken sich über das gesamte Gebiet. Vor dem Skiverleih finden Sie eine Umgebungskarte mit den eingezeichneten Wanderwegen. Von dort aus kann man zum historischen österreichischen Friedhof auf dem Gipfel Magura Małastowska oder in die andere Richtung zum Dorf Wołowiec fahren.     Mit Langlaufski: nach Wołowiec und zurück Länge der Strecke: circa 15 km Gehzeit: 3-4 Stunden Schwierigkeitsgrad: leicht Vom Gasthaus Banica aus folgt man dem grün markierten Wanderweg in Richtung des Dorfes Wołowiec. Der Weg verlässt schnell die Felder und tritt in den Wald ein, der von den Einheimischen "Kanada" genannt wird, wahrscheinlich wegen der für diese Gegend unerwarteten Ansammlung von Fichten. Nach etwa 4 Kilometern erreicht der Weg das Dorf Wołowiec, in dem sich eine orthodoxe Holzkirche aus dem 18.  Jahrhundert befindet. In dem Dorf lebt Andrzej Stasiuk, ein anerkannter polnischer Schriftsteller. Zusammen mit seiner Frau Monika Sznajderman leitet er den führenden polnischen Verlag Czarne, der sich auf Reportagen und Literatur aus Mitteleuropa spezialisiert. Einer der Autoren, die der Verlag veröffentlicht, ist der österreichische Historiker und Journalist Martin Pollack.  Nach Wołowiec biegt der grün markierte Weg rechts von der Straße ab und führt bergauf. Nach einem eher monotonen, aber nicht steilen Anstieg folgt ein angenehmer Abstieg in Richtung der Dörfer Czarna und Jasionka. Der Weg ist etwa 2 km lang blau markiert. Die Rückkehr nach Banica erfolgt über den grün markierten Weg von Jasionka aus.

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Die orthodoxe Kirche in Kwiatoń

Die orthodoxe Kirche in Kwiatoń und der Wanderweg der Holzarchitektur Die Holztür quietscht beim Öffnen und gibt den Blick auf einen schwach beleuchteten Innenraum voller geheimnisvoller Gemälde und betender Menschen frei. Im westlichen Teil Kleinpolens (Małopolska) sind es in der Regel Katholiken, aber in den Niederen Beskiden (Beskid Niski) werden Sie auch griechisch-katholischen oder orthodoxen Gottesdiensten und dem bezaubernden Gesang in der orthodoxen slawischen Sprache begegnen, der sich durch die jahrhundertealten Mauern der Kirche hallt.     Die Holzarchitektur ist ein Schatz und eines der Symbole der Region Kleinpolen. 250 alte historische Kirchen, orthodoxe Kirchen, Herrenhäuser und Villen befinden sich auf dem Wanderweg der Holzarchitektur (Szlak Architektury Drewnianej) in Kleinpolen, die von den Behörden der Woiwodschaft mit großer Energie und Engagement entwickelt wird. Mehrere Meisterwerke der Zimmererkunst aus Kleinpolen wurden in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Eine davon ist die orthodoxe St.-Paraskewi-Kirche (Cerkiew Św. Paraskewy) in Kwiatoń, die sich in der Nähe unseres Gästehauses befindet. Die bonbonfarbige, orthodoxe Kirche besteht aus drei Zwiebeltürmen, die klar und harmonisch miteinander als Ganzes verbunden sind. Die gesamte Struktur wurde aus Holz gemacht, praktisch ohne Nägel. Der Innenraum ist voll von herzgreifender Polychromie aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts und einer vergoldeten Ikonostase mit Szenen aus dem Evangelium und zahlreichen Bildern mit östlichen Heiligen. Man muss kein Gläubiger sein, um zu spüren, dass man sich an einem Ort befindet, der von außergewöhnlicher Energie erfüllt ist. Fast jedes Tal in den Niederen Beskiden verbirgt eine alte orthodoxe Holzkirche oder einen Ort, an dem früher eine orthodoxe Kirche stand. Neben dem Gebäude in Kwiatoń können wir die orthodoxen Kirchen in Skwirtne, Owczary, Brunary oder die ein bisschen weiter entfernte Kirche in Binarowa empfehlen, in der im Sommer das Kromer Festival für die Alte Musik stattfindet. Der Besuch in den Kirchen in den Niederen Beskiden kann man ausgezeichnet mit einer Radtour verbinden. Die Hügel sind nicht hoch, die Straßen sind gut und es gibt praktisch keinen Autoverkehr. Der örtliche Führer, Jan Hyra führt mit Leidenschaft und Erfahrung durch die Kirche in Kwiatoń. Den richtigen Kontakt finden Sie unten.    Der Wanderweg der Holzarchitektur in Kleinpolen (auf Deutsch) Beschreibung der Kirche in Kwiatoń und praktische Informationen (auf Deutsch)   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – NIEDEREN BESKIDEN

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Natürliche Buchenwälder

Ihre Wölbungen und Äste ähneln menschlichen Augen und ihre verschlungenen Zweige und Wurzeln erinnern an die Pranken von Monstern aus Legenden und phantastischen Romanen. Die Buche, von der gerade die Rede ist, ist ein natürlicher, wildwachsender Baum im gemäßigten Klima. Zusammen mit den Tannen bildet sie den ursprünglichen Typ des Bergwaldes, der nur noch an vereinzelten Orten in Europa zu finden ist, wie zum Beispiel in den Kalkalpen (Alpy Wapienne) in Österreich oder in der Gegend um Bettlachstock bei Solura in der Schweiz. Das größte Gebiet ihrer Anhäufung liegt jedoch in den Karpaten (Karpaty), einschließlich der wilden Ecken der Niederen Beskiden (Beskid Niski) und der weiter liegenden Bieszczady in Polen. Ein Teil von ihnen steht seit 2021 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Lernen Sie die Geschichte der Wälder kennen und spüren Sie die Kraft der Natur in den Tiefen der Beskiden! Die industrielle Revolution hat einen großen Teil der natürlichen Wälder in den Alpen (Alpy), den Karpaten und den Sudeten (Sudety) vernichtet, die seit dem 19. Jahrhundert durch Massenanpflanzungen von Fichten ersetzt wurden. Diese schnell wachsenden Nadelbäume, die wir heute intuitiv mit dem Gebirge assoziieren, haben jedoch auch ihre  Schwächen. Die dicht stehenden Fichten lassen kaum Sonnenstrahlung nach unten und die Lücken zwischen den Bäumen verwandeln sich in mit Nadeln bedeckte Wüsten ohne Krautschicht. Fichten haben sich als wehrlos beim Kampf mit der heutigen Klimaerwärmung erwiesen. Sie sind durch Krankheiten und Parasiten geschwächt und werden von Stürmen umgeworfen. Beim Wandern durch die Täler der Niederen Beskiden und der Bieszczady haben Sie die Möglichkeit zu sehen, wie die Bergwälder in Europa vor Jahrhunderten aussahen. Besonders schön sind die Buchenwälder in den Beskiden im Herbst, wenn sie im wahrsten Sinne des Wortes im Gelb und Rot der von Bäumen fallenden Blätter "brennen". Die wertvollsten Gebiete mit der Anhäufung von Wäldern werden in dieser Region durch den Nationalpark Magura (Magurski Park Narodowy) und den Nationalpark Bieszczady (Bieszczadzki Park Narodowy) geschützt. In beiden Parks gibt es ein dichtes Netz von Wanderwegen, die für jeden zu Fuß und bei jeder Kondition erreichbar sind.   Website vom Nationalpark Magura Website vom Nationalpark Bieszczady   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE - NIEDEREN BESKIDEN  

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