AKTIVITÄT

Auf dem Pferd durch den Urwald Augustów

Sie werden nicht glauben, dass es mitten in Europa Reitwege gibt, auf denen Sie den Wald einen ganzen Tag lang nicht verlassen und sich an speziellen Rastplätzen mit Tränkebecken und Feuerstellen erholen und sich vor dem Regen schützen können. Dies ist nicht der Wilde Westen. Das ist Ostpolen! Im riesigen Waldkomplex des Urwalds Augustów (Puszcza Augustowska) im Norden der Woiwodschaft Podlachien wurde dank der Bemühungen der örtlichen Förstwirten ein Netz von Reitwegen abgesteckt, das durch die interessantesten und einsamsten Teile des Waldes führt. Eine Verlängerung des Weges führt in die benachbarte Region Masuren (Mazury), so dass sich eine beeindruckende Strecke von rund 400 Kilometern ergibt! Der Weg ist deutlich mit charakteristischen grünen Fähnchen markiert und eignet sich sowohl für einen eintägigen Ausflug als auch für längere Wanderungen. In der Nähe der Stadt Augustów und des Sees Wigry gibt es eine Reihe von Gestüten. Dort kann man einen Termin vereinbaren, um Ausritte zu unternehmen und die schönen Wälder dieses Teils Polens auf dem Rücken der Pferde erkunden. Mehr Informationen   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN  

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Kajakfahren auf dem Fluss Czarna Hańcza

Dieser Fluss hat für Liebhaber des Kajakfahrens in Polen dieselbe Bedeutung wie die Gegend um Zermatt für Hobbywanderer in der Schweiz. Der wechselvolle, wunderschön mäandrierende, völlig wilde Fluss entspringt dem tiefsten gleichnamigen See Polens. Er durchquert zunächst idyllische, hügelige Felder mit postglazialen Felsblöcken, den riesigen, vom Nationalpark umgebenen See Wigry und fließt dann am Ende in die Wälder des Urwaldes Augustów (Puszcza Augustowska).     Die lange Strecke des Flusses ist technisch nicht schwierig und fließt sanft in der Ferne von Dörfern und menschlichen Siedlungen, was lange Momente der Entspannung ohne allzu anstrengendes Paddeln ermöglicht. Auf der Strecke finden Sie abgelegene Lichtungen, die ideal sind, um ein Zelt aufzuschlagen und lange Gespräche am Lagerfeuer zu führen. Was könnte man sich sonst noch wünschen? Die Strecken für Kajakfahrten auf dem Fluss Czarna Hańcza unterscheiden sich voneinander in der Länge. Sie können diese Strecke wählen, die an Ihre eigenen Fähigkeiten angepasst ist. Das Paddeln in einem Zweierkajak oder einem breiten, offenen Kanadier ist auf lange Sicht eine solide Übung für die Arme. Wenn Sie also keine Erfahrung im Kajakfahren haben, sollten Sie Ihr Abenteuer mit einer ein- oder zweitägigen Tour beginnen. Wenn Sie eine Tour in einem der Zentren buchen, vereinbaren Sie einen Termin, um an einem bestimmten Ort am Ende der Strecke abgeholt zu werden. Von diesem Ort aus werden Sie und Ihr Kajak zum Ausgangspunkt zurückgebracht.   Der bei Kajakfahrern beliebteste Flussabschnitt beginnt am See Wigry, über dem sich ein historisches Kloster aus dem 17. Jahrhundert befindet. Der monumentale, rosa und weiß opalisierende Komplex liegt auf einer Halbinsel, die in den See hineinragt. Das ist das Kamaldulenserkloster.   Sie sind Mönche, die eine äußerst strenge Regel einhalten. Die Kamaldulenser lebten allein in Einsiedeleien und widmeten ihr Leben dem Gebet und dem Anbau von Gemüsegärten. Vor fast 200 Jahren wurden die Mönche von den damaligen russischen Behörden nach Warschau verlegt, aber der Geist des Ortes blieb erhalten. Zu Beginn der Strecke fließt der Fluss durch offenes Gebiet, zwischen Schilf und sanften Hügeln. Nach einigen Kilometern lohnt es sich, eine kurze Pause in Buda Ruska zu machen, einem der ehemaligen Dörfer der Altgläubigen. Die Vertreter der Gruppe innerhalb der orthodoxen Kirche mit strengen Ansichten flohen im 17. Jahrhundert vor der Verfolgung in Russland und werden "polnische Amische" genannt. Die Gemeinschaft und die Traditionen der Altgläubigen sind bis heute praktisch verschwunden, aber im Dorf gibt es einige traditionelle Hütten mit charakteristischen Banjas - einer Art der Dampfsauna. Unter der Hausnummer 16 befinden sich eine Galerie und ein Café, die von einem leidenschaftlichen Kulturliebhaber, Piotr Malczewski, geleitet sind.   In einem weiteren Abschnitt  der Strecke schlängelt sich der Fluss stark zwischen dem Schilf. Das Gelände wird flach, wenn der Fluss in den riesigen Waldkomplex des Urwalds Augustów einfließt. Er ist einer der drei größten Wälder in Podlasie, der von zahlreichen Wölfen, Elchen, Hirschen, Rehen und Bibern bewohnt ist und dessen Fläche der des Schweizer Kantons Fribourg entspricht. Am besten ist es, die Fahrt in Rygol zu beenden, wo der Fluss in den Augustów-Kanal (Kanał Augustowski) mündet. Der 100 Kilometer lange Kanal, der die Einzugsgebiete von Weichsel (Wisła) und Niemen verbindet, wurde im 19. Jahrhundert gebaut, um Getreide zu transportieren und die hohen Zölle im preußisch kontrollierten Danzig zu umgehen. Die Wasserstraße mit ihren mehreren Schleusen ist ein ein einzigartiges technisches Denkmal. Wenn Sie genug Zeit haben, können Sie auf dem Wildfluss Biebrza bis zum Vogelreich paddeln!An Häfen für Kajaks in Wigry und Czerwony Folwark finden Sie Angebote für die Rafting-Touren. SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN

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Kajakfahren auf dem Fluss Biebrza

  Eine großartige Möglichkeit, die Vogelwelt am Fluss Biebrza zu erkunden, ist eine Kajakfahrt. Der Fluss ist ruhig und flach, fließt langsam zwischen Wäldern, Sümpfen und Röhrichten. Die Fahrt auf dem Fluss ist nicht nur ein Vergnügen, sondern bietet auch die Chance, Wildtiere aus nächster Nähe zu beobachten. In einem Kajak kann man lautlos und fast unsichtbar sein. Der Fluss Biebrza ist schließlich ein weit weniger populärer Fluss als der nördlich gelegene Fluss Czarna Hańcza. Über weite Strecken, selbst mitten in der Saison, trifft man keinen Menschen. Es bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als einzusteigen!     Je nachdem, wie viel Zeit Ihnen zur Verfügung steht, können Sie zwischen einer kurzen eintägigen Kajakfahrt, einer Wochenendvariante oder einem einwöchigen Abenteuer auf dem Fluss wählen. In jedem Fall kehren Sie mit dem dafür vorgesehenen Transport von einem vereinbarten Ort am Ende der Strecke zum Anfang der Strecke zurück. Im Frühjahr ist im Fluss etwas mehr Wasser. Sie werden auch mehr Vögel sehen, die gerade die Brutzeit beginnen. Im Sommer hingegen herrscht unendliche Idylle beim Spiel der Grillen im Gebüsch und langen Sonnenuntergängen auf wilden Campingplätzen. Im Internet finden Sie viele Angebote für Kanufahrten auf dem Fluss Biebrza, auch in englischer Sprache. Im Weiteren finden Sie Beispiele der Strecken für eintägige Kajakfahrten: Wroceń – Goniądz (12 km) Goniądz – Twierdza Osowiec (20 km) Twierdza Osowiec – Biały Grąd (14 km) Biały Grąd – Brzostowo (23 km)     SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN    

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Green Velo

Das grüne Rückgrat von Podlasie. Radfahren ist zweifellos die beste Art, Podlasie kennen zu lernen. Die schönsten Teile der Region werden vom Fernradweg Green Velo (Wschodni Szlak Rowerowy) durchquert, einer gut ausgeschilderten, asphaltierten Route mit kompletter Fahrradinfrastruktur, die in gemeinsamer Anstrengung der östlichen Regionen Polens mit Unterstützung der EU geschaffen wurde. Green Velo ist das fortschrittlichste Fahrradprojekt in Polen. Die Route ist mit den charakteristischen orangefarbenen Schildern gekennzeichnet und führt über 2.000 Kilometer durch 6 Woiwodschaften Ostpolens. Entlang des Weges sind mehr als 200 Plätze zur Erholung mit Überdachung und Informationstafeln entstanden.     In Podlasie können Sie mit Hilfe von Green Velo die schönsten Orte der Region besuchen: den Urwald Białowieża (Puszcza Białowieska), die Sümpfe an dem Fluss Biebrza, den Urwald Augustów (Puszcza Augustowska), den See Wigry oder die postglaziale Hügellandschaft um Suwałki. Speziell für Sie haben wir zwei Streckenabschnitte für eintägige Exkursionen ausgewählt!   Route Nr. I. Rund um den Nationalpark Biebrza (Biebrzański Park Narodowy) Die Strecke mit der Länge von circa 44 Kilometer führt durch die schönsten Naturgebiete der Sümpfe am Fluss Biebrza. 90% Prozent der Strecke sind asphaltiert, der Rest sind bequeme, sandige Waldwege. Unterwegs sehen Sie die russische Festung aus dem 19. Jahrhundert in Osowiec, die abgelegenen Dörfer Barwik und Gugny. Von diesen Dörfern aus erreichen Sie den spektakulären Sumpf “Ławki“ mit seinem Aussichtsturm und das Dorf Trzciany mit seiner historischen Kirche und dem jüdischen Friedhof. Nahe Begegnungen mit Elchen sind hier durchaus möglich! Länge: 44 km Fahrzeit: ca. 4,5 Stunden Schwierigkeitsgrad: mäßig schwierig Weitere Informationen   Route Nr. II. Mit dem Fahrrad um den See Wigry Die Route umrundet den wilden, postglazialen See Wigry im nördlichen Teil der Woiwodschaft und liegt im Nationalpark. Das Symbol dieses Ortes ist der Biber. Die Spuren dieses Tieres werden Sie ständig auf Ihrem Weg begleiten. Außerdem können Sie ein paar Aussichtstürme mit einer wunderbaren Geländeaussicht besteigen, Waldstege und Brücken überqueren und das historische Kamaldulenserkloster auf einer malerischen Halbinsel im Wigry besichtigen. Etwa die Hälfte der Strecke verläuft durch Waldwege und –pfade. An einigen Stellen muss man vom Sattel absteigen und das Rad tragen. Am besten nimmt man ein Mountainbike für die Strecke mit. Länge: 48 km Fahrzeit: etwa 5 Stunden Schwierigkeitsgrad: mittelschwer Weitere Informationen Mehr über Green Velo   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN  

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Mit dem Fahrrad und zu Fuß durch Podlachien

  Die Schönheit und Majestät der Sümpfe am Fluss Biebrza erkundet man am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Man kann auch Aussichtstürme besteigen oder entlang der zugänglichen touristischen Wanderwege wandern. Vergessen Sie Ihre Gummistiefel nicht, die zu jeder Jahreszeit nützlich sind, und natürlich ein Fernglas!   Im Weiteren finden Sie einige Vorschläge für eintägige Ausflüge in den Park zu Fuß und mit dem Fahrrad: Exkursion Nr. I. Mit dem Fahrrad und zu Fuß zum Lehrpfad “Grobla Honczarowska“ Wanderzeit/Fahrzeit: ca. 4-6 Stunden (davon 2-3 Stunden zu Fuß) Grobla Honczarowska ist ein Lehrpfad, der durch ein riesiges offenes Gebiet mit Feldern und Torfmooren führt. Früher wurde er gemäht, heute ist er der Natur überlassen. Morgens gehen zahlreiche Elchfamilien durch die Gegend. Im Frühjahr kann man hier auch zahlreiche Vogelarten beobachten. Der Weg beginnt an der Carska Droga, einer alten Hauptverkehrsstraße, die einst im Auftrag des russischen Zaren gebaut wurde, um die Militärfestungen am Fluss Biebrza zu verbinden. Die einsame, gerade Straße, die mit großem Aufwand auf einem eigens zu diesem Ziel aufgeschütteten Weg gebaut wurde, führt über 30 Kilometer durch wilde Parkgebiete und ist ideal für eine Fahrradtour. Aufgrund des Vorkommens vieler Elche an diesem Ort wird die Straße manchmal auch als "Elchstraße" bezeichnet. Wir beginnen unseren Ausflug an den Ruinen der ehemaligen Festung Osowiec (Twierdza Osowiec), einer nie eroberten Festung aus der russischen Zeit, die mitten im Park liegt. Dort befindet sich auch ein Büro des Parks, wo Sie eine gute Landkarte der Umgebung kaufen können. Von der Festung fahren wir mit dem Rad in Richtung Süden, entlang der Carska Droga, vorbei an Wäldern und Torfmooren. Nach 13 Kilometern erreichen wir den Beginn des Wanderweges, der durch einen kleinen Parkplatz gekennzeichnet ist. Wir schließen unsere Fahrräder an einem Schild oder einem Baum an und wandern rechts durch einen markierten Weg zu einem Damm. Am Ende des Wanderweges befindet sich ein kleiner Aussichtsturm, von dem aus man morgens und abends die wilde Tierwelt beobachten kann. Die Rückkehr zur Festung erfolgt auf demselben Weg.       Exkursion Nr. II. Zum Naturschutzgebiet Czerwone Bagno Gehzeit: von 1 Stunde bis zu einem ganzen Tag (je nach Routenvariante) Dieser Ort ist das einsamste Gebiet des Nationalparks Biebrza (Biebrzański Park Narodowy). Manchmal sieht man dort den ganzen Tag lang keine Menschenseele! Czerwone Bagno ist ein strenges Naturschutzgebiet, das ein einzigartiges Gebiet in der Mitte des Tals Biebrza schützt. Die Landschaft ist hier weniger sumpfig, aber abwechslungsreicher. Neben Sumpfgebieten und Torfmooren finden Sie hier Dünen und Birkenwälder. Czerwone Bagno ist besonders bei Elchen beliebt. Wenn Sie hierher kommen, haben Sie große Chancen, diese majestätischen Tiere zu sehen.     Der rot und schwarz markierte Weg beginnt und endet im Dorf Grzędy, das man mit dem Auto oder dem Fahrrad erreichen kann. Auf der Karte am Anfang des Weges finden Sie mehrere Varianten zur Auswahl, je nachdem, wie viel Zeit Sie der Exkursion widmen können. Der Weg führt zum Teil über bequeme Brücken und durchquert Sümpfe, Torfmoore und niedrige Wälder. An zwei Stellen gibt es Aussichtstürme, von denen aus man wilde Tiere besser beobachten kann. Wir raten Ihnen, sich Zeit zu lassen und die Umgebung aufmerksam zu beobachten. Die interessantesten Dinge in Biebrza sind an den am wenigsten erwarteten Orten versteckt! Wichtig - der Eintritt in den Nationalpark Biebrza ist kostenpflichtig. Die Eintrittskarten können Sie online unter diesem Link kaufen. Es lohnt sich, dies zu tun, bevor man das Haus verlässt. Manchmal erlaubt es das Netz/ die Internetverbindung nicht, die Seite auf dem Handy zu laden.     SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN  

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Kaschubei mit dem Fahrrad

Kaschubei ist ein Paradies für Liebhaber von zwei Rädern. Abwechslungsreiches, hügeliges Gebiet, wenig Steigungen, viele landschaftlich reizvolle Orte und viel Wald machen diesen Teil Polens zu einem der attraktivsten Orte des Landes zum Radfahren. Selbst im Hochsommer sind die Routen leer, und wo immer wir hingehen, werden wir etwas Interessantes für uns finden. Wir bieten Ihnen mehrere Routen von der Website aus an, die sowohl für Mountainbikes als auch für Rennräder geeignet sind. Die Ressourcen dieses Portals umfassen viele weitere Radrouten - von kurzen, einstündigen Fahrten bis hin zu anspruchsvollen, ganztägigen Rundfahrten.     Route Nr. I. Auf den Fahrradwegen von Stężyce. Die 30 Kilometer lange Fahrradschleife umrundet die abwechslungsreichste Landschaft der Kaschubischen Schweiz. Der größte Teil der Route verläuft auf separaten Radwegen, nur etwa 1/4 der Länge ist mit lokalen Straßen verbunden. Unterwegs können Sie am Górny Raduńskie-See oder am ruhigen, bewaldeten Dąbrowski-See baden und das tief im Wald versteckte Hügelgräberfeld in Uniradzy besichtigen.  Länge: 35 km Fahrzeit: 3-4 Stunden Schwierigkeitsgrad: leicht Detaillierte Beschreibung und Karte   Route Nr. II. Kaschubische Seen Ein Vorschlag für Mountainbike-Amateure. Die Route verläuft größtenteils auf Wald- und Schotterwegen und durchquert die wertvollen Naturfragmente der Kaschubei um das Dorf Sulęczyno. Über weite Strecken führt die Straße an den Ufern des Mausz- und des Sumino-Sees entlang, ideal für ein erfrischendes Bad während der Anstrengung. Wenn man einen Kilometer von der Route auf einer Hauptstraße abweicht, kann man auch Steinkreise in Węsiory sehen, über die wir hier mehr schreiben.  Länge: 28 km Fahrzeit: etwa 3 Stunden Schwierigkeitsgrad: mittel Detaillierte Beschreibung und Karte     SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – KASCHUBEI  

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Segeln

Eine beliebte Sommeraktivität in Polen ist das Segeln auf den Gletscherseen im Norden des Landes. Die Region der Großen Masurischen Seen ist zweifellos die beliebteste - die 2.600 Seen in den Wäldern des Nordosten Polens ziehen Scharen von Segelliebhabern an und sind eines der Symbole des Landes. Es genügt zu sagen, dass die Handlung von Roman Polanskis erstem Film, "Das Messer im Wasser", auf einem Boot in Masuren spielt...! Ein weniger bekannters, aber darüber für Segelbegeisterte vielleicht noch interessanterers Ort ist die Kaschubei. Das lokale "Kaschubische Meer" - der Wdzydze-See - bildet zusammen mit drei benachbarten Gewässern einen natürlichen Segelkomplex, der tief in den Kiefernwäldern von Bory Tucholskie verborgen ist. Auf dem See gibt es zahlreiche geschützte Buchten, in denen Sie die Nacht unter dem Sternenhimmel inmitten der Natur verbringen können. Und machen Sie sich keine Sorgen um die Wassertemperatur - sie fallen im Sommer nicht unter 20 Grad Celsius, sind also wärmer als das Meer, und die Seen sind sauber und ideal zum Schwimmen.   Ein weiterer kaschubischer See, der sich ideal zum Segeln eignet, ist der ein bisschen weiter südlich gelegene Charzykowskie-See. Um ein Standardboot für 6 Personen zu mieten, benötigen Sie einen Segelschein. Es wird jedoch kein Schein benötigt, wenn Sie ein kleineres Boot vom Typ Omega oder Pegasus mieten. In den örtlichen Bootverleihen können Sie die für die Navigation auf dem See erforderliche Schulung erhalten. Die kaschubischen Seen sind keine technisch anspruchsvollen Gewässer - starke Winde sind selten, und die ausgedehnte Küstenlinie bietet bei schlechtem Wetter ausreichend Schutz. Um Segelboote zu mieten, fragen Sie in Dörfern Wdzydze Kiszewskie und Charzykowy. Am besten fragen Sie auch Ihre Gastgeber um Rat, bevor Sie auf den See hinausfahren.       SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – KASCHUBEI  

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Mit dem Kajak – ein Wasserweg

Sieben Seen im zentralen Teil der "Kaschubischen Schweiz", die durch den Fluss Radunia und seine Nebenflüsse miteinander verbunden sind, bilden eine phänomenale, kettenartige Schleife, in die Sie sich unabhängig von Ihrer Erfahrung im Kajakfahren verlieben werden. Die Route führt durch den schönsten Teil der Kaschubei von dem Dorf Stężyca bis zum Lubowisko-See. Sie ist insgesamt 40 Kilometer lang und dauert zwei Tage.     Zwischen den Seen gibt es Stellen, an denen man das Kajak über eine Brücke oder eine Schleuse tragen muss, aber man kann die Route immer abkürzen und sich auf einen oder mehrere Seen beschränken, oder man kann ein Zelt im Kajak mitnehmen und im Wald entlang der Strecke übernachten. Unabhängig davon, für welche Option Sie sich entscheiden, werden Sie sich noch lange an die Radauner Kreis – Kajaktour erinnern! Die Route um die Radunskie-Seen beginnt im Dorf Stężyca, wo es einen Yachthafen und einen Kajakverleih gibt. Die Route führt durch Seen postglazialen Ursprungs mit langgestreckten, muldenförmigen Formen. Das Wasser ist in der Regel ruhig, obwohl es auch windigere Tage gibt. Im Sommer liegt die Wassertemperatur in den kaschubischen Seen angenehm bei über 20 Grad Celsius und deutlich höher als im Meer, so dass ein Badestopp sehr zu empfehlen ist! Das vielleicht größte Vergnügen beim Kajakfahren ist es, eine abgelegene, von Wald umgebene Bucht mit einem Steg oder einem natürlichen Strand zu finden und in völliger Einsamkeit im See zu baden. Unmöglich? Kommen Sie in die Kaschubei und überzeugen Sie sich davon! Der Gesamtpreis für die Kajaktour beinhaltet den Rücktransport vom Ankunftsort. Das kann der Ort Ostrzyce in der Mitte der Strecke oder der Lubowisko-See ganz an deren Ende sein. Erkundigen Sie sich am besten bei Ihren Gastgebern oder dem Kajakverleih nach Einzelheiten.  Routenbeschreibung mit Karte (auf Deutsch)   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – KASCHUBEI  

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Windsurfen und Kitesurfen

Der schmale, sandige Landstreifen, der als Halbinsel Hel (Mierzeja Helska) bekannt ist, ragt mit einem charakteristischen "Kuhschwanz" etwa 35 km lang in die Ostsee und ist einer der interessantesten Orte an der polnischen Küste. Sie können mit der Fähre oder mit dem Regionalzug von Danzig aus dorthin gelangen. Im Sommer ist sie ein beliebtes Urlaubsziel, aber auch ein polnisches Mekka für Windsurf- und Kitesurf-Fans. Der böige Wind, der fast das ganze Jahr über weht, und die schönen, breiten Sandstrände, für die die Ostsee berühmt ist, locken die Amateure des Wind- und Keitsurfen nach Hel.   Closeup to a young man preparing to kitesurf with shiny waves in the background   Die Halbinsel Hel entstand durch den Sand der Meeresküste, der im Laufe der Jahrhunderte von Westen nach Osten, entsprechend der häufigsten Windrichtung, aufgetragen wurde. An ihrer schmalsten Stelle ist die Halbinsel nur 150 Meter breit und wächst langsam aber stetig. Ganz am Ende der  Halbinsel liegt das Fischerdorf Hel mit seinem kleinen Hafen. Einst ein strategischer Militärstützpunkt, heute zieht er zahlreiche Touristen an, vor allem im Sommer. Dort gibt es ein kleines Robbengehege, das sich mit der Wiederherstellung der Seehundpopulation in der Ostsee beschäftigt. Nach den kritischen Momenten in den 1970er Jahren, als die Zahl der Kegelrobben im gesamten Gewässer auf etwa 3.000 zurückging, konnte die Population wieder auf 30.000 Exemplare zurückgeführt werden. Das sind jedoch immer noch knapp 30 % der Population vor der Ära der Massenfischerei, und wir dürfen nicht vergessen, welchen Bedrohungen wir heute ausgesetzt sind - der globalen Erwärmung und dem allmählichen Rückgang der Fischbestände im Meer.   Der immer wehende Wind, die Wellen und das seichte Wasser vor der Küste haben ideale Bedingungen für Wind- und Kitesurfer geschaffen. Selbst in der Hochsaison ist es auf dem Meer kalt, und man gleitet meist in speziellen, wärmenden Neoprenanzügen dahin, aber das graphitschillernde Meer und das Weiß des Sandes an den weiten Ostseestränden sind unübertroffen. Überzeugen Sie sich selbst! In der Stadt Hel und den Städten Jastarnia und Chałupy in der Mitte der Halbinsel gibt es viele Schulen, die Unterricht und erweiterte Kurse anbieten - in Polnisch und Englisch. Sie können diese leicht auf dem Portal Tripadvisor oder durch Eingabe in eine Suchmaschine finden. Hinweis: Die Hauptsaison an der polnischen Ostsee ist im Juli und in der ersten Augusthälfte. Ende August sind die Strände nicht so überfüllt und das Wetter bleibt mindestens bis Ende September stabil. Die durchschnittliche Meerestemperatur liegt im Sommer nicht über 20 Grad Celsius. Mehr über die Halbinsel Hel   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – KASCHUBEI  

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Eine Radtour durch die Niederen Beskiden

Wir laden Sie zu einer Fahrradtour ein, auf der Sie einige der interessantesten Sehenswürdigkeiten der Region der Niederen Beskiden kennen lernen werden. Es gibt ein paar Steigungen und die Waldabschnitte erfordern Mountainbiking, aber man kann die gesamte Strecke auch ohne Konditionstraining zurücklegen!     Länge: 30 Kilometer Fahrzeit: 3-4 Stunden Schwierigkeitsgrad: leicht Sie starten bei unseren Gastgebern im Dorf Ropki. Auf einer Schotterstraße fahren wir durch das Dorfzentrum in Richtung Hańczowa. Wir sind umgeben von Feldern mit grasenden Pferden, und das einzige Geräusch, das wir auf dem Weg hören, ist das Pfeifen des Windes... Nach fünf Kilometern erreichen wir das Holzgotteshaus der orthodoxen Kirche in Hańczowa. Von dort fahren Sie auf einer Asphaltstraße das Tal hinab zum Dorf Uście Gorlickie. Es gibt da ein Geschäft, den Sitz des Gemeindeamtes und einige Kilometer nördlich des Dorfes befindet sich in dem Tal der künstliche See Klimkówka, der vor allem bei Kitesurfing-Fans beliebt ist. In Uście Gorlickie biegen Sie rechts ab und folgen der Beschilderung nach Zdynia. Theoretisch ist sie die Hauptstraße in der Gegend, in der Praxis sieht man hier nur selten ein Auto. Ist es nicht schön?     Nach einigen Kilometern erreichen Sie das Dorf Kwiatoń, wo das wertvollste Holzgotteshaus der orthodoxen Kirche in diesem Teil der Niederen Beskiden steht. Lesen Sie hier mehr darüber. In Kwiatoń biegen Sie rechts auf eine Nebenstraße zum Dorf Skwirtne ab. In diesem Dorf gibt es auch eine hölzerne orthodoxe Kirche - es ist möglich, dass Sie eine längere Diskussion darüber führen werden, welche von diesen Ihnen am besten gefällt! Von hier aus kann man ein paar Kilometer das Tal hoch nach Regietów abbiegen, wo sich ein Huzulen-Gestüt befindet, über das wir hier ausführlicher berichten. Auf dem Weg dorthin sehen Sie eine kleine Kapelle mit einer Skulptur des Christus, die in ihrer Schlichtheit berührt. Wenn Sie es jedoch eilig haben, zu Ihren Gastgebern zum Mittagessen zu gehen, biegen Sie rechts ab in Richtung eines nicht sehr hohen Gebirgspasses, der Skwirtne und Hańczowa trennt.  Nach einer langen, angenehmen Abfahrt mit schönen Aussichten erreichen Sie wieder das Dorf Hańcowa. In der Nähe des Gotteshauses der orthodoxen Kirche gehen Sie, anstatt die Brücke zu erreichen, geradeaus weiter und folgen dem gelb-roten Weg in Richtung Wysowa. Auf der Straße, die sich durch die Felder schlängelt, erreichen Sie bald das Ende des Asphalts - es kommt vor, dass Sie auf diesem Abschnitt und weiter im Wald auf Schlamm stoßen und Ihr Rad ein kurzes Stück führen müssen.  Hinter der Spitze eines nicht sehr hohen Gebirgspasses geht es sanft bergab in Richtung Wysowa und zurück auf den Asphalt. Durch das reizvolle, bewaldete Łopaciński-Tal [Dolina Łopacińskiego] erreichen wir das Zentrum des Kurortes, über den wir hier schreiben. Es ist der perfekte Ort für ein Mittagessen in einem lemkischen Wirtshaus oder ein Glas Mineralwasser aus einer Trinkhalle. Fahren Sie am Kurpark vorbei und biegen Sie in die Hauptstraße ein. Die Rückkehr nach Ropki erfolgt über die Straße durch den Weiler Huta Wysowska, die bei der katholischen Holzkirche in Wysowa von der Hauptstraße abweicht. Auf dem letzten Abschnitt der Strecke gibt es einen unschwierigen Anstieg, hinter dem Pass am Ortseingang von Ropki gibt es dann aber eine die Anstrengung belohnende Abfahrt.   Ausführliche Beschreibung der Route (auf Englisch): https://narowery.visitmalopolska.pl/en/trasa48  Weitere Radwege in den Niederen Beskiden und der Region Kleinpolen: https://narowery.visitmalopolska.pl/en/ 

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Skiabfahrtslauf – Krynica und Magura

Wenn Sie während Ihres Aufenthalts in den Niederen Beskiden (Beskid Niski) vom Skifahren träumen, ist Krynica-Zdrój der beste Ort für Sie. Das beliebte Skigebiet in der Nähe des Kurortes verfügt über 8 Pisten mit einer Länge von 8 km, von denen 4 ein FIS-Zertifikat haben. Es gibt eine Gondelbahn, die Sie auf den Gipfel Jaworzyna Krynicka bringt, und von der Bergstation können Sie in beide Richtungen abfahren. Zu den beliebtesten Routen gehören die mittelschwere "1" und "6", die angenehm profilierte "2" oder die schwierigere "5".   Krynica ist ein beliebtes Winterziel für Polen, Slowaken und Ungarn. Wenn Sie also Ruhe und leere Pisten bevorzugen, sollten Sie am besten unter der Woche dorthin fahren. Auf dem Gipfel Magura Malastowska gibt es auch eine intime Skipiste, die in einem wunderschönen Buchenwald versteckt ist und auf der man selbst in der Hochsaison keine Menschenmassen sieht. Ein Ausflug nach Krynica kann man mit einem Besuch des Nikifor-Museums verbinden. Er war ein weltbekannter Maler naiver Bilder lemkischer Herkunft. Eine Skiausrüstung können Sie günstig unterhalb der Piste in Krynica oder im Dorf Małastów, unterhalb der Piste auf dem Gipfel Magura, ausleihen.   Website vom Skigebiet in Krynica-Zdrój Website vom Skigebiet  Magura-Ski-Park (auf Polnisch)   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – NIEDEREN BESKIDEN  

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Skilanglauf in den Beskiden

Der beißende Frost vor dem Haus und der weiße Pulverschnee auf den Feldern sind die besten Zeichen, um die Langlaufski anzuziehen. Die niedrigen Hügel und die einsamen Täler der Niederen Beskiden (Beskid Niski) sind für diesen Sport mehr als geeignet. Die Wege sind nicht anstrengend und der Kontakt mit der Natur ist hervorragend. Wir laden Sie zu einem Ausflug in die Dörfer Banica und Krzywe ein! In der Mitte des kleinen Dorfes Banica befindet sich ein gemütliches Gästehaus mit Skiverleih. Die Wanderwege sind gut gepflegt und erstrecken sich über das gesamte Gebiet. Vor dem Skiverleih finden Sie eine Umgebungskarte mit den eingezeichneten Wanderwegen. Von dort aus kann man zum historischen österreichischen Friedhof auf dem Gipfel Magura Małastowska oder in die andere Richtung zum Dorf Wołowiec fahren.     Mit Langlaufski: nach Wołowiec und zurück Länge der Strecke: circa 15 km Gehzeit: 3-4 Stunden Schwierigkeitsgrad: leicht Vom Gasthaus Banica aus folgt man dem grün markierten Wanderweg in Richtung des Dorfes Wołowiec. Der Weg verlässt schnell die Felder und tritt in den Wald ein, der von den Einheimischen "Kanada" genannt wird, wahrscheinlich wegen der für diese Gegend unerwarteten Ansammlung von Fichten. Nach etwa 4 Kilometern erreicht der Weg das Dorf Wołowiec, in dem sich eine orthodoxe Holzkirche aus dem 18.  Jahrhundert befindet. In dem Dorf lebt Andrzej Stasiuk, ein anerkannter polnischer Schriftsteller. Zusammen mit seiner Frau Monika Sznajderman leitet er den führenden polnischen Verlag Czarne, der sich auf Reportagen und Literatur aus Mitteleuropa spezialisiert. Einer der Autoren, die der Verlag veröffentlicht, ist der österreichische Historiker und Journalist Martin Pollack.  Nach Wołowiec biegt der grün markierte Weg rechts von der Straße ab und führt bergauf. Nach einem eher monotonen, aber nicht steilen Anstieg folgt ein angenehmer Abstieg in Richtung der Dörfer Czarna und Jasionka. Der Weg ist etwa 2 km lang blau markiert. Die Rückkehr nach Banica erfolgt über den grün markierten Weg von Jasionka aus.

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Reiten in Regietów

”Huzulen”  in Regietów In den wilden Bergen im südöstlichen Teil Polens hat eine Rasse von kleinen, aber äußerst robusten und kräftigen Pferden, die Huzulen genannt werden, überlebt. Obwohl sie ein wenig wie herangewachsene Esel oder Maultiere aussehen, sind sie schöne, schlaue und stolze Tiere mit einer langen und geheimnisvollen Geschichte. Bei einem Besuch des Gestüts mit Huzulen in Regietów Niżne haben Sie die Möglichkeit, sie näher kennen zu lernen.       Die Vorfahren von den Pferden der Rasse „Huzulen“ kamen wahrscheinlich mit den mongolischen und tatarischen Reitern in diesen Gebieten zusammen. Eine andere Theorie verbindet sie mit Tarpanen, einer ausgestorbenen Gattung von halbwilden Pferden, das früher in Europa lebte. Sie verdanken ihren Namen den Huzulen, den Bewohnern des ukrainischen Teils der Karpaten (Karpaty). Jahrhunderte schrecklicher Armut und sehr schwieriger klimatischer Bedingungen prägten den Charakter der Pferde, die beim Fällen von Bäumen und bei der endlosen, landwirtschaftlichen Arbeit halfen. In den kleinen Räumen der Huzulen war nicht genug Platz für Pferde, so dass die Tiere meist draußen überwinterten und nur die härtesten Fröste drinnen verbrachten. In der Folge entstand eine wirklich gesunde Musterrasse von Pferden, widerstandsfähig gegen die rauen Bergbedingungen.   Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg standen die Pferde der Rasse Huzulen fast vor dem Aussterben. Die Population wurde aus etwa einem Dutzend erhaltener Pferde im Gestüt, das sich heute in Regietów Niżne befindet, wieder aufgebaut. Heutzutage werden dort fast 300 der freundlichen Pferde gehalten. Der berühmteste Hengst war Jaśmin, ein fünffacher Goldmedaillengewinner der Nationalen Spiele, der 188 Nachkommen hinterließ! Die Besucher des Gestüts werden von seinem Denkmal begrüßt.   Das Pferd der Rasse Huzulen ist ein ausgezeichneter Begleiter auf Bergexpeditionen und ein unschätzbares Tier in der Physiotherapie. Vor Ort können Sie Ausritte rund um das Gestüt oder längere Ausflüge in die Natur buchen. Eine beliebte Unterhaltung im Winter ist eine Schlittenfahrt,    d. h. eine Fahrt mit der traditionellen Kutsche, die mit der Kultur des polnischen Adels verbunden ist. Spezielle Schlitten fahren durch die umliegenden Täler, gezogen von Pferden direkt auf dem Schnee.

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Skifahren in Szczyrk

Sie sind in den Schlesischen Beskiden in der Kälte angekommen, aber es zieht Sie trotzdem auf die Skipisten? Kein Grund zur Sorge! In der Stadt Szczyrk finden Sie ein lokales Skizentrum mit Skipisten von insgesamt fast 50 Kilometern Länge. Das Skigebiet, das einst von Bergleuten für Betriebsausflüge genutzt wurde, ist in den letzten Jahren gründlich modernisiert worden und wird sowohl den Bedürfnissen erfahrener Skifahrer als auch denen von Anfängern gerecht.   Das Szczyrk Mountain Resort bildet heute zusammen mit dem Zentralen Skigebiet den größten Winterkomplex in Polen. Die Pisten der Berge Skrzyczne und Małe Skrzyczne sind dicht mit Skiliften überzogen, was einen häufigen Wechsel der Umgebung und der Pisten zum Abfahren ermöglicht, die Ihren aktuellen Fähigkeiten angepasst sind. Mit einem Skipass können Sie die Pisten beider Skigebiete nutzen. Die Zierde von Szczyrk sind die 3 km langen Pisten "FIS" und "Kaskada", die die Hänge von Skrzyczne hinunterführen. Der erste von ihnen hat (wie der Name schon sagt) die FIS-Homologation für den Skilanglauf.  In der Stadt an der Talstation der Skilifte gibt es viele Orte, an denen man günstig Ausrüstung mieten kann. Die Internetseite des Skigebiets Szczyrk Mountain Resort   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – OBERSCHLESIEN  

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Mit dem Fahrrad durch Oberschlesien

Die abwechslungsreiche Landschaft Oberschlesiens bietet eine Fülle von Möglichkeiten für Fans von "zwei Rädern". Wir schlagen zwei verschiedene Routen vor, auf denen sich sowohl Berg- als auch Rennradfahrer widerfinden!   Route I. In den Bergen Unsere Gastgeber aus Istebna sind begeisterte Radfahrer, die durch die hervorragenden Bedingungen für Mountainbiker in die Gegend gelockt wurden. Die Schlesischen Beskiden sind in der Tat ein idealer Ort für eine Radtour - auch wenn die Höhenlage anstrengend sein kann, die Aussicht belohnt jede Anstrengung, und die ausgedehnten Wälder lassen die Existenz der Zivilisation vergessen. Wir schlagen Ihnen eine Fahrradtour vor, bei der Sie die interessantesten Orte in der Umgebung von Istebna kennen lernen. Besuchen Sie das örtliche Fichtenmuseum, wo Sie etwas über die Geschichte der lokalen Unterart dieses Baumes erfahren - der Istebna-Fichte, die sich durch ihre ungewöhnliche Schlankheit auszeichnet und so erreichen Sie das Dreiländereck der polnischen, tschechischen und slowakischen Grenze. Übrigens können Sie auch die Gedenkkammer von Jerzy Kukuczka besuchen - dem tragisch verstorbenen polnischen Hochgebirgskletterer, dem weltweit zweitgrößten Eroberer der Himalaya-Krone, dessen Familie mit Istebna verbunden ist.  Länge: 31 km Fahrzeit: ca. 5-6 Stunden Gesamtaufstieg: 1300 m Schwierigkeitsgrad: mittelschwer Mehr Info   Route II. Straßenradsport Wenn Sie das Rennrad dem Mountainbike vorziehen und keine Lust auf steile Anstiege haben, empfehlen wir Ihnen die Weichsel-Radroute. Diese rote, gut markierte Route verläuft auf getrennten, asphaltierten Straßen entlang der Dämme des oberen Teils der Weichsel. Auf der Strecke sehen Sie die Kleinstadt Wisła, aus der Adam Małysz stammt und wo sich die nach ihm benannte Skisprungschanze befindet, das Torfmoor "Rotuz" in Chybie oder den künstlichen Goczałkowickie-See, der die oberschlesische Metropole mit Wasser versorgt.   Länge: 78 km (kann aber gekürzt werden) Aufstiege insgesamt: 280 m Schwierigkeitsgrad: leicht Mehr Info    SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – OBERSCHLESIEN

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Mit dem Fahrrad

Das auf einer bewaldeten Hochebene gelegene Isergebirge widerlegt die Behauptungen, dass das Gebirge vor allem ein Wandergebiet ist. Das relativ flache Gebiet rund um die Jakobsthaler Lichtung (Polana Jakuszycka) und die Große Iserwiese (Hala Izerska) ist ideal für mittelschwere Touren mit einem Mountainbike. Es gibt viele anspruchsvollere MTB-Routen in der Gegend, aber wir empfehlen Ihnen, mit dieser 30-km-Schleife zu beginnen. Auf dieser Strecke werden Sie einige der interessantesten Sehenswürdigkeiten im Isergebirge sehen.   Länge der Strecke: 35 Kilometer Fahrzeit: 4-5 Stunden Schwierigkeitsgrad: mittelschwer Wir beginnen in der Stadt Schreiberhau (Szklarska Poręba), die eines der touristischen Zentren der Region ist. Die Stadt verdankt ihren Namen den zahlreichen Glashütten, die einst in der Gegend arbeiteten. Nach Jahren der unkontrollierten Abholzung und der Wiederaufforstung der umliegenden Berge mit Fichten ist es heute vor allem ein Ausgangspunkt für Ausflüge ins Riesengebirge (Karkonosze) und ins Isergebirge. Wir fahren in Richtung des Tals hinauf, auf einer asphaltierten Seitenstraße, die durch den Wald entlang der Bahnlinie führt. Nach etwa 7 Kilometern nicht schwieriger Steigung erreichen wir die Hauptstraße, die von Schreiberhau zum Grenzübergang mit der Tschechischen Republik führt. Wir fahren die Straße hinauf und biegen nach etwa einem Kilometer rechts hinter dem rot markierten Weg ab, der im Winter von Skilangläufern zurückgelegt wird. Die Jakobsthaler Lichtung ist das größte Skilanglaufzentrum in Polen. Zwischen Februar und März findet hier ein Wettlauf unter dem Namen Bieg Piastów statt, der zur prestigeträchtigen Worldloppet-Läufen gehört. Nach dem Erreichen des höchsten Punktes geht die Strecke sanft und geradeaus bergab und führt uns zur Touristenstation "Orle". Es handelt sich um die Überreste einer ehemaligen Glashütte, die zu einer gemütlichen Berghütte umgebaut wurde, in der man gut essen und trinken kann. Von der Station "Orle" aus folgen wir weiter dem rot markierten Weg und gelangen auf einen flachen Waldweg, der nach Norden führt. Auf dem Weg kommen Sie an Statuen aus Stein mit den Namen der einzelnen Planeten des Sonnensystems vorbei, die in bestimmten Abständen zu den echten Planeten aufgestellt sind. Das Modell des Sonnensystems bezieht sich auf die hervorragenden Bedingungen für die Sternbeobachtung im Isergebirge. Nach einigen Kilometern endet der Wald an einem reizvollen Ort namens Kobyla Łąka, wo die Straße an den Nebenfluss Iser grenzt. Die weiter liegende Iserwiese ist eine große, landschaftlich schöne Wiese, die nach dem unter mysteriösen Umständen verlassenen Dorf Groß-Iser übrig geblieben ist, und ein Ort mit einem einzigartigen, kühlen Mikroklima. An seinem Ende, hinter einer Holzbrücke, befindet sich die Berghütte Chatka Górzystów. An der Kreuzung biegen wir rechts ab und wechseln auf den blau markierten Weg. Wir fahren zurück in den Wald. Einige Kilometer lang steigt die Straße an und erreicht den Rand des Abhangs vom Berg Goldengrubenhübel (Złote Jamy), an dem sie auf einer ebenen, abschüssigen Piste weiterführt. Unterwegs sehen Sie den Abbauraum von den ehemaligen Goldgruben, von denen die älteste aus dem 12. Jahrhundert stammt! Nach weiteren 4 Kilometern erreichen Sie den Gipfel Weisser Steinrücken (Izerskie Garby), der spektakulär von einer riesigen Bergbau-Spalte durchschnitten wird. Die Quarzgrube "Stanisław" ist der höchstgelegene Tagebau Europas und ein Ort, der die Fantasie anregt. Das Bergwerk ist seit 20 Jahren geschlossen. Oben in der Grube finden Sie verlassene Wirtschaftsgebäude und verrostete Bergbaumaschinen. Die Rückkehr nach Schreiberhau wird durch eine lange Abfahrt auf einer geraden, asphaltierten Straße angenehmer. Auf der letzten Strecke fahren wir an den Ferienhäusern der Stadt vorbei. Bleiben Sie bis zum Schluss bei den blauen Schildern.  Radwege im Riesengebirge und Isergebirge Eine Karte der hier beschriebenen Route finden Sie unter Nr. 8   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – SUDETEN

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Thermalbäder in Cieplice

Wie man nach einem aktiven Tag zum Leben erweckt wirdEin Moment für Entspannung? In Cieplice - einem Kurort in Jelenia Góra - können Sie sich nach einem Tag in den Bergen, beim Radfahren oder Skilanglauf gut aufwärmen. Die örtlichen Thermalbäder schöpfen vom unterirdischen Wasser, dessen Temperatur an der Quelle manchmal 90 Grad Celsius erreicht! In den Thermalbädern selbst ist das Wasser von 28 bis 36 Grad Celsius warm, und eine angenehme Verlängerung der im dampfenden Becken verbrachten Momente ist ein Besuch des Spa-Komplexes oder das Wasserrutschen auf einer von mehreren Rutschen.    Cieplice ist mindestens seit dem 13. Jahrhundert als Kurort bekannt, als die Eigenschaften des örtlichen Wassers entdeckt wurden. Den wirklichen Aufschwung erlebte der Ort jedoch - wie andere Orte dieser Art auch – im Zeitalter von Thomas Mann und dem "Zauberberg", als ein schöner Kurpark im norwegischen Stil und die meisten historischen Gebäude errichtet wurden. Die Thermalbäder von Cieplice sind heute eine Fläche von fast 6 000 m² mit Wasserattraktionen für jeden Geschmack und jedes Alter. Der Thermalkomplex ist täglich von 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet. Die Internetseite von Termy Cieplickie       SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – SUDETEN

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Mit dem Kajak auf dem Fluss Bober

Sind Sie neugierig, wie Niederschlesien vom Wasserspiegel aus aussieht? Der wunderschön mäandernde Fluss Bóbr fließt durch das Herz dieser Region, zwischen den sanften Hängen des Izerskie- und Kaczawskie-Gebirges, unter majestätischen mittelalterlichen Festungen, historischen Eisenbahnbrücken und Aussichtsterrassen, die an den Felsen hängen. Trotz seines bergigen Charakters ist der mittlere Teil des Flusses leicht zu befahren und ermöglicht die Paddeltour auch den Anfängern.   Der polnische Name des Flusses Bóbr, des größten linken Nebenflusses der Oder, ist derselbe wie der eines bestimmten freundlichen haarigen Tieres, das dafür bekannt ist, an Bäumen zu nagen und Dämme zu bauen. Und das zu Recht, denn die Biberpopulation am Fluss wächst von Jahr zu Jahr. Kanufahrten auf dem Bóbr beginnen in der Regel unter dem alten Staudamm in Pilchowice oder Nielestno. Die 50 Meter dicke Betonkonstruktion vom Anfang des 20. Jahrhundert war zum Zeitpunkt ihrer Errichtung der größte Staudamm Europas. Der darüber liegende See wird von einer ungewöhnlichen Eisenbahnbrücke aus dem Jahr 1906 überquert, die für den Film Mission Impossible 7 gesprengt werden sollte. Nach einer langen Diskussion auf höchster politischer Ebene wurde auf diese Pläne jedoch glücklicherweise verzichtet.  Je nach gewählter Route können wir während der Fahrt u. a. die uralte Burg in Wleń, das majestätisch auf einem Felsen thronende Restaurant "Perle des Westens" (poln. Perła Zachodu) und vor allem die irre Natur bewundern, die von allen Seiten eindringt und die Sinne überwältigt. Unterwegs können Sie in einem Zelt übernachten, und Sie und Ihre Kanus werden zum Ausgangspunkt der Reise zurückgebracht. Was kann man sich mehr wünschen? Die beste Zeit für eine Kanufahrt ist das Frühjahr, wenn der Wasserstand des Flusses am höchsten ist. Informationen über Paddeltouren (die Seite wurde auf Polnisch erstellt, wir empfehlen anzurufen)   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – SUDETEN

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Eine Pause für Skifahren 

Wenn Sie bei Ihrem Winteraufenthalt in den Sudeten das Skifahren vermissen, fahren Sie nach Szklarska Poręba. In diesem Gebirgskurort am Fuße des Riesengebirges erwartet Sie das Skigebiet auf dem Berg Szrenica mit 12 Kilometern Pisten unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades.   Ein Sessellift bringt Sie auf den Gipfel von Szrenica (1362 m über dem Meeresspiegel), von dem aus Sie eine von fünf Pisten hinunterfahren können - von der FIS-geprüften schwarzen Piste „Jedynka“ (die Eins) (an der steilsten Stelle, der so genannten "Wand", gibt es ein Gefälle bis zu 50 %) bis hin zu der sanften Piste „Czwórka“ (die Vier). Aufgrund des rauen Klimas im Riesengebirge und der nördlichen Ausrichtung des Hangs bleibt der Schnee in Szrenica lange liegen. Vor Ort gibt es einen Verleih, so dass Sie Ihre eigene Ausrüstung nicht mitbringen müssen. Abwechslung und ein kleiner Adrenalinschub während der langsamen Erholung sind garantiert! Die Internetseite des Skigebiets „Szrenica“   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – SUDETEN  

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Skilanglauf im Isergebirge

Sind Sie auf der Suche nach einem neuen, unkonventionellen Gebiet für den Skilanglauf? Im Herzen der Sudeten, 5 Autostunden von Wien entfernt und gleich hinter der tschechischen Grenze, erwarten Sie 100 Kilometer gespurte Loipen, die manchmal bis in den Mai hinein schneesicher sind! Lernen Sie das Isergebirge aus der Perspektive des Skilanglaufs kennen und entdecken Sie einen Ort, wo nachts 2.000 Sterne am Himmel zu sehen sind. Das kleine und unauffällige Isergebirge ist ein Naturphänomen. Da die Region frostigen Nordwinden ausgesetzt ist, liegt die Jahresdurchschnittstemperatur hier um einige Grad niedriger als in ähnlich hoch gelegenen Gebirgen. Nachtfröste mitten im Sommer sind nicht ungewöhnlich, und eine typische Schneedecke im Winter beträgt mindestens 1,5 Meter. Das Gebiet ist völlig wild und weit entfernt von größeren menschlichen Siedlungen, was bedeutet, dass der Himmel in klaren Nächten dicht mit Sternen bedeckt ist. Die Landschaft und die unberührte Natur des Isergebirges werden durch den grenzüberschreitenden tschechisch-polnischen Park des dunklen Himmels (poln. Park Ciemnego Nieba) geschützt.  Das Überraschendste am Isergebirge ist jedoch, dass es flach ist. Die mit dichtem Fichtenwald bedeckten Berge bilden eine Art Hochebene, die sich über die Umgebung erhebt, so dass man sich kaum einen besseren Ort für Radtouren und Skilanglauf vorstellen kann. Das Skizentrum auf der Jakuszycka-Lichtung (poln. Polana Jakuszycka) bietet Langlaufloipen mit einer Gesamtlänge von 100 Kilometern. Die Wanderwege variieren in Länge und Schwierigkeitsgrad, verlaufen in einer malerischen Schleife um den Fluss oder durch dichte Nadelwälder. Unterwegs können Sie in der Touristenstation Orle, die malerisch in einer alten Glashütte untergebracht ist, einen warmen Tee trinken. Am Anfang der Routen gibt es zahlreiche Ausrüstungsverleihe und Skischulen. Die Skisaison erreicht ihren Höhepunkt Ende Februar und Anfang März, wenn auf der Lichtung der Lauf „Bieg Piastów“ [Piastenlauf“] stattfindet. Er ist einer der wenigen Skilangläufen, die in die Worldloppet-Serie aufgenommen wurden. Nur im Jahr 2020 gingen mehr als 5.000 Menschen an den Start des Laufs! Im Jahr 2022 wird die Veranstaltung vom 4. bis 6. März stattfinden.   Polana Jakuszycka [Jakuszycka-Lichtung] - Langlaufloipen mit einer Karte [Englisch] Bieg Piastów[Piastenlauf] [Englisch]   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – SUDETEN  

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TREKKING: Riesengebirge

(poln. Karkonosze - Sudeten) Wir bieten zwei Routen an, die Sie zu den schönsten Teilen des Riesengebirges führen werden. Die angegebenen Zeiten für den Auf- und Abstieg sind ungefähre Angaben. In der Hochsaison, vor allem auf der Schneekoppe (poln. Śnieżka), muss man auf den Verkehr auf dem Weg achten, daher ist es am besten, die Wanderung während der Woche zu planen.   Route I. Zur Schneekoppe von Karpacz aus Dauer der Wanderung (ohne Pausen): ca. 6 Stunden, Gesamtaufstieg: 869 m Die Route beginnt in Karpacz, einem der beiden größten Ferienorte im Riesengebirge, an der malerischen Wang-Kirche. Dieses ungewöhnliche Gebäude aus dem 12. Jahrhundert stammt aus Norwegen und gelangte durch wahnsinnige Wege des Schicksals nach Schlesien, wo es auf Anraten eines Malers vom preußischen König Friedrich IV. gekauft wurde. Sie ist die älteste Holzkirche Polens und ein einzigartiges Beispiel für skandinavische Kirchen im Stavkirke-Stil - ein Überbleibsel aus der Welt der Wikinger gleich unterhalb der Schneekoppe! Von der Kirche aus führt ein bequemer blauer Weg durch den Wald zum postglazialen Mały Staw, an dem sich die malerische Berghütte "Samotnia" (Einöde) mit einem charakteristischen Holzturm befindet. Nach einem wärmenden Tee oder einer Suppe geht es auf dem blauen Weg weiter in Richtung des Hauptkamms des Riesengebirges. Nach etwa einer Stunde erreichen wir die Schneekoppe-Hochebene - eine flache, sumpfige Wiese, deren Flora wie aus dem hohen Norden Sibiriens entnommen wirkt. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Gipfel von Schneekoppe, den man über eine bequeme, breite Straße zwischen majestätischem Gesteinsschutt und herrlichen Aussichten erreicht. Ganz oben kann man sich in einer Berghütte ausruhen. Abstieg nach Karpacz mit der schwarzen Route in Richtung der Skisprungschanze "Orlinek".   Route II. Zum Berg Wielki Szyszak von Jagniątków Dauer der Wanderung (ohne Pausen): etwa 7 Stunden, Gesamtaufstieg: 1021 m Dies ist ein Vorschlag für erfahrene Wanderer. Der Lohn für die Mühe ist der relative Platzmangel auf dem Weg und die hervorragende Aussicht von unterhalb des Wielki Szyszak - dem zweithöchsten Gipfel des Riesengebirges. Der Weg beginnt in Jagniątków am Haus von Gerhard Hauptman, einem in Schlesien geborenen deutschen Schriftsteller und Nobelpreisträger. Das stimmungsvolle Jugendstilhaus mit seiner phantasievollen Innenausstattung wurde in den letzten Jahren renoviert und zu einem öffentlich zugänglichen Museum umgestaltet. Von dort aus führt der blaue Weg durch den Wald in Richtung des Hauptkamms des Riesengebirges. Unterwegs passieren wir Granitfelsen - Paciorki. Obwohl sie ein Werk der Natur sind, werden die massiven, aschgrauen Blöcke nicht nur von Menschen mit lebhafter Fantasie mit alten keltischen Gebäuden in Verbindung gebracht.  Etwa 30 Minuten nach Erreichen des Bergrückens führt der rote Weg am Gipfel des Wielki Szyszak vorbei. Unmittelbar nach dem Gipfel fallen die Hänge des Bergrückens steil ab und geben den Blick auf die Śnieżne Kotły frei - einen riesigen Abgrund postglazialen Ursprungs, in der im Winter manchmal Lawinen abrutschen. Über dem Ort Rübezahlkanzel (poln. Czarcia Ambona) ragt die bedrohliche Silhouette einer Sendestation vom Ende des 19. Jahrhunderts auf, die noch heute als Funkmast genutzt wird. Die Landschaft von dem Weg zum Gipfel und die Ausblicke vom Rand von Śnieżne Kotły sind manchmal kaum von denen der Alpen zu unterscheiden. Es ist noch schwerer zu glauben, dass wir uns nur auf einer Höhe von etwa 1500 Metern über dem Meeresspiegel befinden! Nicht weit entfernt, auf der tschechischen Seite des Bergrückens, entspringt die Quelle eines der größten Flüsse Europas, der Elbe.  Eine Autostunde vom Gipfel entfernt befindet sich die Berghütte Pod Łabskim Szczytem, wo Sie zu Mittag essen oder übernachten können. Rückkehr nach Jagniątków über den schwarzen Weg.   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – SUDETEN

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TREKKING: Das Isergebirge

Sind Sie an einer Bergwanderung im Isergebirge interessiert? Wir empfehlen Ihnen eine Reise, bei der Sie diese ungewöhnlichen, rauen Berge mit ihrem einzigartigen Charakter kennen lernen können.     Zur Iseralm (poln. Hala Izerska) aus Świeradów-Zdrój Dauer der Wanderung (ohne Pausen): 6-7 Stunden, Gesamtaufstieg: 774 m Die Route beginnt in Świeradów-Zdrój (vor dem Zweiten Weltkrieg: Bad Flinsberg), einer angenehmen Kleinstadt mit alten Kurhäusern. Der wichtigste Ort, den man besuchen sollte, ist das Kurhaus mit seiner schönen Spazierhalle aus origineller Lärchenholzkonstruktion mit Buntglasfenstern. Drinnen werden Sie sich wie die Kurgäste aus Berlin fühlen, die einst in diese kleine niederschlesische Stadt strömten. Nach einem Glas Wasser reich an Sauerampfer- und Eisen geht es auf dem blauen Weg weiter in Richtung Iseralm. Nach ca. 2,5 Stunden erreichen Sie eine große Wiese mit Blick auf das Riesengebirge und die umliegenden Gipfel des Isergebirges. Die Landschaft der Iseralm erinnert eher an die polare Tundra als an Mitteleuropa. Vor dem Krieg gab es auf der Alm ein isoliertes Dorf namens Groß-Iser, das unter ungeklärten Umständen nie wieder besiedelt wurde. Die Nähe zur Grenze hat wahrscheinlich dazu beigetragen - die Halle war viele Jahre lang Militärgebiet. Das einzige Überbleibsel des Dorfes ist die alte Schule. Heute gibt es hier eine gemütliche Berghütte Chatka Górzystów, wo man essen und Tee trinken kann. Der rot markierte Weg führt weiter durch die Alm in Richtung Jakuszycka-Lichtung. Nach etwa einer Stunde Fußmarsch erreichen Sie die Touristenstation Orle, die sich in den alten Gebäuden der Glashütte befindet. Sie können dort günstig essen, übernachten oder in Richtung der nahe gelegenen Tschechischen Republik weiterfahren (stimmungsvolles Dorf Jizerka unter dem erloschenen Vulkan Bukovec).    Von der Berghütte Chatka Górzystów folgen Sie dem gelben markierten Wanderweg in Richtung Stog Izerski (1108 m). Von der exponierten Spitze aus hat man einen Ausblick in alle Richtungen, und direkt unterhalb des Gipfels befindet sich eine Berghütte. Die Rückkehr nach Świeradów-Zdrój erfolgt über den rot markierten Wanderweg oder mit der Gondelbahn. Vorkriegsfotos von Bad Flinsberg SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – SUDETEN

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