Im Land der Piroggen

Im Land der Piroggen

Salzig mit Hüttenkäse, Kraut und Pilzen, mit Grütze, Gans oder Fleisch. Süß – mit Erdbeeren oder Blaubeeren, übergossen mit einer dicken, cremigen Sahne. Warum lieben die Polen Piroggen so sehr? Eine der kultigsten Delikatessen der polnischen Küche genießt man wahrscheinlich am besten in Podlasie, wo man sie in fast jedem traditionellen Gasthaus und Restaurant findet. Wir empfehlen Ihnen, wo Sie die besten probieren können!

 

Die Legende besagt, dass der Mehlteig, in welchen verschiedene Arten von Füllungen eingewickelt und kurz in Wasser gekocht werden, aus der heutigen Ukraine nach Polen kam. Dort entstand er wahrscheinlich mit Hilfe der mongolischen Aggressoren, der Ursprung der Pirroge liegt sogar noch weiter, nämlich in China, wo die Dim-Sum-Teigtaschen ihren Ursprung haben. In Beutel am Sattel verpackt, waren die Teigtaschen ideal, um sie auf der langen Reise durch die Steppen Asiens kalt zu essen.

Im Land der Piroggen

Heute sind Piroggen ein Gericht, das aus dem Leben der Polen nicht mehr wegzudenken ist – ein Gericht, das sowohl in exklusiven Restaurants serviert wird als auch in den Regalen aller Geschäfte zum Kauf bereitsteht. Das Land veranstaltet mehr als ein Dutzend Piroggi-Festivals, und die Liste der traditionellen Produkte der Regierung umfasst mehr als 50 Sorten der Mehlspeise. Die Nummer 1 in der Region Podlasie sind die russischen Piroggen (Pierogi ruskie), die mit einer charakteristischen würzigen Füllung aus Quark, Kartoffeln und Zwiebeln gefüllt ist. Eine weitere lokale Spezialität sind Piroggi  mit rohen geriebenen Kartoffeln.

Die besten Piroggi findet man bei einem Ausflug nach Tykocin (Pierogarnia Tykocińska) oder Supraśl (Pierogarnia Łukaszówka). Aber es ist sehr gut möglich, dass Ihre Gastgeber in Podlasie sie Ihnen servieren werden! Aus lokalen Produkten vor Ort zubereitet, schmecken sie konkurrenzlos.

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Tykocin (Pierogarnia Tykocińska)

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Tykocin

Wenn Sie während Ihres Aufenthalts in Podlasie einen Nachmittag in einer kleinen Stadt mit Atmosphäre und Seele verbringen möchten, empfehlen wir Ihnen eine kleine Stadt Tykocin. Die alte, ruhige Siedlung liegt in einem Flachland am sich hier schlängelnden, wilden Fluss Narew, der sich auf diesem Abschnitt hervorragend zum Kajakfahren eignet. Hier kann man die wahrscheinlich besten Teigtaschen in der Gegend essen und ziellos zwischen einstöckigen Häusern mit charakteristischen Holzveranden umherwandern. Besuchen Sie unbedingt die örtliche Synagoge, ein wunderschönes Denkmal der polnisch-jüdischen Geschichte und Kultur. Der Marktplatz von Tykocin ist eine unübersehbare Verbindung von Eleganz und Provinzialität. Die Stadt war bei den polnischen Königen beliebt, die hier oft auf dem Weg zur Jagd im Białowieża-Wald oder nach Litauen, das jahrhundertelang einen gemeinsamen Staat mit Polen bildete, übernachteten. Der zentrale Platz der Stadt wird von einer anmutigen Barockkirche abgeschlossen. Gleich nebenan, unter der Nummer 11, befindet sich das Piroggenrasrtaurant Tykocin Pierogarnia. Dort können Sie köstliche Teigtaschen probieren - eine beliebte polnische Delikatesse aus Mehlteig mit einer Füllung, die höchstwahrscheinlich aus dem fernen China stammt. Gefüllt mit Käse, Kohl und Pilzen oder gesüßt mit Blaubeeren oder Erdbeeren? Sie haben die Wahl! Das bei weitem wichtigste Denkmal in Tykocin ist jedoch die alte Synagoge. Wie durch ein Wunder aus der Dunkelheit des Holocaust gerettet, beeindruckt sie mit ihrem originalen polychromen und einzigartigen Aronha-Kodesch-Altarschrank. Es ist der zweitgrößte jüdische Tempel in Polen. Wenn man durch das historische Innere geht, kann man sich einen Moment lang eine Welt vorstellen, in der die Tragödie des Zweiten Weltkriegs nie stattgefunden hat. In der Nähe der Synagoge gibt es einige Kneipen, in denen man traditionelle polnisch-jüdische Küche oder zeitgenössische israelische Köstlichkeiten probieren kann - in der Saison ist Tykocin ein Ort, der von Juden aus der ganzen Welt besucht wird. Jeden ersten Sonntag im Monat kommen Antiquitätenhändler aus der ganzen Region Podlasie auf den Marktplatz von Tykocin. Wenn Sie sich für volkstümliches und traditionelles Kunsthandwerk interessieren, sollten Sie einen Ausflug nach Tykocin mit einem Besuch des Kiermus - wie der Flohmarkt in Tykocin genannt wird - verbinden. Sie werden es nicht bereuen!   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN    

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Supraśl – Orthodoxes Kloster

  Eine Reise durch Podlasie, die multikulturellste Region Polens, wäre unvollständig ohne Orte, die für orthodoxe Gläubige wichtig sind. Eine davon ist das hübsche Städtchen Supraśl, das von den schwarz-weißen Türmen des Klosters der Verkündigung der Allerheiligsten Mutter Gottes und des Heiligen Johannes des Theologen überragt wird. Hinter diesem etwas langatmigen, aber ehrwürdigen Namen verbirgt sich ein Kloster, das von einem der Woiwoden des ehemaligen polnisch-litauischen Staates gegründet wurde. Das geheimnisvolle Gebäude, das sich in einem Innenhof verbirgt, ist ein wunderschönes Überbleibsel der Kultur der Königlichen Republik Polen-Litauen - eines Landes, das mehrere Jahrhunderte lang in ganz Europa für seine unvergleichliche Freiheit und Religionsfreiheit berühmt war. Das Kloster zieht die Weißrussen, die in diesem Teil von Podlasie leben, mit seinem wundertätigen Bild der Supraska Mutter Gottes an. Ein ebenso großartiges Erlebnis ist der Besuch des benachbarten Ikonenmuseums, in dem Meisterwerke der östlichen Kunst des "Schreibens" mit einem Pinsel auf Holztafeln ausgestellt sind - denn nach orthodoxem Glauben werden Ikonen nicht gemalt, sondern nur geschrieben. Die schlichten, nüchternen Bilder, die in diesem intimen Museum versammelt sind, werden Sie mit ihrer Einfachheit und ihrer komprimierten Botschaft berühren, unabhängig von Ihren individuellen religiösen Überzeugungen. Neben der Besichtigung des Klosters sollten Sie sich Zeit für einen gemütlichen Spaziergang durch die Stadt nehmen, die reizvoll auf einem kleinen Hügel über dem Fluss Supraśl liegt und vom mächtigen Knyszyn-Wald umgeben ist - dem zweitgrößten Wald in Podlasie nach dem berühmten Bialowieza-Wald. In den hölzernen, einstöckigen Häusern, die sich in den Straßen drängen, finden Sie gemütliche Gasthäuser und Geschäfte mit lokalem Kunsthandwerk. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch im Restaurant "Tatarynka", wo man die Köstlichkeiten der Muslime aus Podlasie probieren kann, oder im "Łukaszówka", das versteckt im Wald liegt und wo man biologische Köstlichkeiten aus der Region essen oder kaufen kann. Besonders zu empfehlen ist die Kartoffel-Babka - eine Art goldgelben, einfachen Kuchen, der traditionell zum Abendessen serviert wird. Mehr über das Ikonenmuseum in Suprasl   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN  

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Mit dem Fahrrad und zu Fuß durch Podlachien

  Die Schönheit und Majestät der Sümpfe am Fluss Biebrza erkundet man am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Man kann auch Aussichtstürme besteigen oder entlang der zugänglichen touristischen Wanderwege wandern. Vergessen Sie Ihre Gummistiefel nicht, die zu jeder Jahreszeit nützlich sind, und natürlich ein Fernglas!   Im Weiteren finden Sie einige Vorschläge für eintägige Ausflüge in den Park zu Fuß und mit dem Fahrrad: Exkursion Nr. I. Mit dem Fahrrad und zu Fuß zum Lehrpfad “Grobla Honczarowska“ Wanderzeit/Fahrzeit: ca. 4-6 Stunden (davon 2-3 Stunden zu Fuß) Grobla Honczarowska ist ein Lehrpfad, der durch ein riesiges offenes Gebiet mit Feldern und Torfmooren führt. Früher wurde er gemäht, heute ist er der Natur überlassen. Morgens gehen zahlreiche Elchfamilien durch die Gegend. Im Frühjahr kann man hier auch zahlreiche Vogelarten beobachten. Der Weg beginnt an der Carska Droga, einer alten Hauptverkehrsstraße, die einst im Auftrag des russischen Zaren gebaut wurde, um die Militärfestungen am Fluss Biebrza zu verbinden. Die einsame, gerade Straße, die mit großem Aufwand auf einem eigens zu diesem Ziel aufgeschütteten Weg gebaut wurde, führt über 30 Kilometer durch wilde Parkgebiete und ist ideal für eine Fahrradtour. Aufgrund des Vorkommens vieler Elche an diesem Ort wird die Straße manchmal auch als "Elchstraße" bezeichnet. Wir beginnen unseren Ausflug an den Ruinen der ehemaligen Festung Osowiec (Twierdza Osowiec), einer nie eroberten Festung aus der russischen Zeit, die mitten im Park liegt. Dort befindet sich auch ein Büro des Parks, wo Sie eine gute Landkarte der Umgebung kaufen können. Von der Festung fahren wir mit dem Rad in Richtung Süden, entlang der Carska Droga, vorbei an Wäldern und Torfmooren. Nach 13 Kilometern erreichen wir den Beginn des Wanderweges, der durch einen kleinen Parkplatz gekennzeichnet ist. Wir schließen unsere Fahrräder an einem Schild oder einem Baum an und wandern rechts durch einen markierten Weg zu einem Damm. Am Ende des Wanderweges befindet sich ein kleiner Aussichtsturm, von dem aus man morgens und abends die wilde Tierwelt beobachten kann. Die Rückkehr zur Festung erfolgt auf demselben Weg.       Exkursion Nr. II. Zum Naturschutzgebiet Czerwone Bagno Gehzeit: von 1 Stunde bis zu einem ganzen Tag (je nach Routenvariante) Dieser Ort ist das einsamste Gebiet des Nationalparks Biebrza (Biebrzański Park Narodowy). Manchmal sieht man dort den ganzen Tag lang keine Menschenseele! Czerwone Bagno ist ein strenges Naturschutzgebiet, das ein einzigartiges Gebiet in der Mitte des Tals Biebrza schützt. Die Landschaft ist hier weniger sumpfig, aber abwechslungsreicher. Neben Sumpfgebieten und Torfmooren finden Sie hier Dünen und Birkenwälder. Czerwone Bagno ist besonders bei Elchen beliebt. Wenn Sie hierher kommen, haben Sie große Chancen, diese majestätischen Tiere zu sehen.     Der rot und schwarz markierte Weg beginnt und endet im Dorf Grzędy, das man mit dem Auto oder dem Fahrrad erreichen kann. Auf der Karte am Anfang des Weges finden Sie mehrere Varianten zur Auswahl, je nachdem, wie viel Zeit Sie der Exkursion widmen können. Der Weg führt zum Teil über bequeme Brücken und durchquert Sümpfe, Torfmoore und niedrige Wälder. An zwei Stellen gibt es Aussichtstürme, von denen aus man wilde Tiere besser beobachten kann. Wir raten Ihnen, sich Zeit zu lassen und die Umgebung aufmerksam zu beobachten. Die interessantesten Dinge in Biebrza sind an den am wenigsten erwarteten Orten versteckt! Wichtig - der Eintritt in den Nationalpark Biebrza ist kostenpflichtig. Die Eintrittskarten können Sie online unter diesem Link kaufen. Es lohnt sich, dies zu tun, bevor man das Haus verlässt. Manchmal erlaubt es das Netz/ die Internetverbindung nicht, die Seite auf dem Handy zu laden.     SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN  

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Nationalpark Biebrza

Eine Vogelsafari. In einer Zeit, in der die Klimaerwärmung zum Verschwinden nächster natürlicher Moore aus der europäischen Landschaft beiträgt, sind die großen Sumpfgebiete entlang des Flusses Biebrza in Podlasie eine Natursensation und ein Mekka für Liebhaber der Natur. Auf den einsamen Wiesen und Sümpfen treffen Sie fast 300 Vogelarten, darunter den vom Aussterben bedrohten Seggenrohrsänger, zu dem Ornithologen aus aller Welt pilgern. Sie sind die außergewöhnlichen Kampfläufer, von denen jeder ein einzigartiges Gefieder hat. Sie treffen dort auch zahlreiche Elche. Die Population dieser freundlichen, gehörnten Säugetiere nimmt in Biebrza ständig zu und in dem Maße, dass einer der örtlichen Wanderwege "Elchstraße" genannt wird!      Nationalpark Biebrza (Biebrzański Park Narodowy) ist das größte und längste Naturschutzgebiet in Polen. Praktisch jeder Teil von diesem Nationalpark ist reich an Attraktionen für diejenigen, die auf Reisen Ruhe, Stille und den Kontakt zur Natur am meisten schätzen. Die schönste Jahreszeit, um den Nationalpark Biebrza zu erkunden, ist der Frühling. Die Vögel kehren zur Brut- und Paarungszeit in die Sümpfe zurück und nach dem Winterstillstand blühen die Wiesen in Grün. Die Sommerzeit am Fluss Biebrza bedeutet lange Sonnenuntergänge, kilometerlange Flussfahrten im Kajak und Campingausflüge am Abend am Fluss.     Das Gebiet Biebrza kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Kajak erkundet werden. Es ist ein großartiger Ort, um Reiten zu lernen und die Natur vom Rücken eines Pferdes aus zu erfahren. Hier finden Sie Beispiele für Fahrradrouten in Kombination mit Wanderungen in die einsamsten Teile des Parks. Unter diesem Link erfahren Sie mehr über Kajaktouren auf dem Fluss. Erkundigen Sie sich am besten bei Ihren Gastgebern, nach den besten Gestüten in der Umgebung. Kontakte für lizenzierte Führer in Nationalpark Biebrza (das Zeichen "D" steht für Deutschkenntnisse):         SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN  

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