Mit dem Fahrrad und zu Fuß durch Podlachien

Mit dem Fahrrad und zu Fuß durch Podlachien

Die Schönheit und Majestät der Sümpfe am Fluss Biebrza erkundet man am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Man kann auch Aussichtstürme besteigen oder entlang der zugänglichen touristischen Wanderwege wandern. Vergessen Sie Ihre Gummistiefel, die zu jeder Jahreszeit nützlich sind, und natürlich ein Fernglas nicht!

 

Im Weiteren finden Sie einige Vorschläge für eintägige Ausflüge in den Park zu Fuß und mit dem Fahrrad:

Mit dem Fahrrad und zu Fuß durch Podlachien

Exkursion Nr. I. Mit dem Fahrrad und zu Fuß zum Lehrpfad “Grobla Honczarowska“

Wanderzeit/Fahrzeit: ca. 4-6 Stunden (davon 2-3 Stunden zu Fuß)

Grobla Honczarowska ist ein Lehrpfad, der durch ein riesiges offenes Gebiet mit Feldern und Torfmooren führt. Früher war er gemäht, heute ist er der Natur überlassen. Morgens gehen zahlreiche Elchfamilien durch die Gegend. Im Frühjahr kann man hier auch zahlreiche Vogelarten beobachten. Der Weg beginnt an der Carska Droga, einer alten Hauptverkehrsstraße, die einst im Auftrag des russischen Zaren gebaut wurde, um die Militärfestungen am Fluss Biebrza zu verbinden.

Mit dem Fahrrad und zu Fuß durch Podlachien
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Die einsame, gerade Straße, die mit großem Aufwand auf einem eigens zu diesem Ziel aufgeschütteten Weg gebaut wurde, führt über 30 Kilometer durch wilde Parkgebiete und ist ideal für eine Fahrradtour. Aufgrund des Vorkommens vieler Elche an diesem Ort wird die Straße manchmal auch als „Elchstraße” bezeichnet.

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Wir beginnen unseren Ausflug an den Ruinen der ehemaligen Festung Osowiec (Twierdza Osowiec), einer nie eroberten Festung aus der russischen Zeit, die mitten im Park liegt. Dort befindet sich auch ein Büro des Parks, wo Sie eine gute Landkarte der Umgebung kaufen können.
Mit dem Fahrrad und zu Fuß durch Podlachien
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Von der Festung fahren wir mit dem Rad in Richtung Süden, entlang der Carska Droga, vorbei an Wäldern und Torfmooren. Nach 13 Kilometern erreichen wir den Beginn des Wanderweges, der durch einen kleinen Parkplatz gekennzeichnet ist. Wir schließen unsere Fahrräder an einem Schild oder einem Baum an und wandern rechts durch einen markierten Weg zu einem Damm. Am Ende des Wanderweges befindet sich ein kleiner Aussichtsturm, von dem aus man morgens und abends die wilde Tierwelt beobachten kann.

Die Rückkehr zur Festung durch denselben Weg.

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Exkursion Nr. II. Zum Naturschutzgebiet Czerwone Bagno

Gehzeit: von 1 Stunde bis zu einem ganzen Tag (je nach Routenvariante)

Dieser Ort ist das einsamste Gebiet des Nationalparks Biebrza (Biebrzański Park Narodowy). Manchmal sieht man dort den ganzen Tag lang keine Menschenseele! Czerwone Bagno ist ein strenges Naturschutzgebiet, das ein einzigartiges Gebiet in der Mitte des Tals Biebrza schützt. Die Landschaft ist hier weniger sumpfig, aber abwechslungsreicher. Neben Sumpfgebieten und Torfmooren finden Sie hier Dünen und Birkenwälder. Czerwone Bagno ist besonders bei Elchen beliebt. Wenn Sie hierher kommen, haben Sie große Chancen, diese majestätischen Tiere zu sehen.

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Der rot und schwarz markierte Weg beginnt und endet im Dorf Grzędy, das man mit dem Auto oder dem Fahrrad erreichen kann. Auf der Karte am Anfang des Weges finden Sie mehrere Varianten zur Auswahl, je nachdem, wie viel Zeit Sie der Exkursion widmen können.

Der Weg führt zum Teil über bequeme Brücken und durchquert Sümpfe, Torfmoore und niedrige Wälder. An zwei Stellen gibt es Aussichtstürme, von denen aus man wilde Tiere besser beobachten kann. Wir raten Ihnen, sich Zeit zu lassen und die Umgebung aufmerksam zu beobachten. Die interessantesten Dinge in Biebrza sind an den am wenigsten erwarteten Orten versteckt!

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Wichtig – der Eintritt in den Nationalpark Biebrza ist kostenpflichtig. Die Eintrittskarten können Sie online unter diesem Link kaufen. Es lohnt sich, dies zu tun, bevor man das Haus verlässt. Manchmal erlaubt es die Reichweite nicht, die Seite auf dem Handy zu laden.

 

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Nationalpark Biebrza

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Green Velo

Das grüne Rückgrat von Podlasie. Radfahren ist zweifellos die beste Art, Podlasie kennen zu lernen. Die schönsten Teile der Region werden vom Fernradweg Green Velo (Wschodni Szlak Rowerowy) durchquert, einer gut ausgeschilderten, asphaltierten Route mit kompletter Fahrradinfrastruktur, die in gemeinsamer Anstrengung der östlichen Regionen Polens mit Unterstützung der EU geschaffen wurde. Green Velo ist das fortschrittlichste Fahrradprojekt in Polen. Die Route ist mit den charakteristischen orangefarbenen Schildern gekennzeichnet und führt über 2.000 Kilometer durch 6 Woiwodschaften Ostpolens. Entlang des Weges sind mehr als 200 Plätze zur Erholung mit Überdachung und Informationstafeln entstanden.     In Podlasie können Sie mit Hilfe von Green Velo die schönsten Orte der Region besuchen: den Urwald Białowieża (Puszcza Białowieska), die Sümpfe an dem Fluss Biebrza, den Urwald Augustów (Puszcza Augustowska), den See Wigry oder die postglaziale Hügellandschaft um Suwałki. Speziell für Sie haben wir zwei Streckenabschnitte für eintägige Exkursionen ausgewählt!   Route Nr. I. Rund um den Nationalpark Biebrza (Biebrzański Park Narodowy) Die Strecke mit der Länge von circa 44 Kilometer führt durch die schönsten Naturgebiete der Sümpfe am Fluss Biebrza. 90% Prozent der Strecke sind asphaltiert, der Rest sind bequeme, sandige Waldwege. Unterwegs sehen Sie die russische Festung aus dem 19. Jahrhundert in Osowiec, die abgelegenen Dörfer Barwik und Gugny. Von diesen Dörfern aus erreichen Sie den spektakulären Sumpf “Ławki“ mit seinem Aussichtsturm und das Dorf Trzciany mit seiner historischen Kirche und dem jüdischen Friedhof. Nahe Begegnungen mit Elchen sind hier durchaus möglich! Länge: 44 km Fahrzeit: ca. 4,5 Stunden Schwierigkeitsgrad: mäßig schwierig Weitere Informationen   Route Nr. II. Mit dem Fahrrad um den See Wigry Die Route umrundet den wilden, postglazialen See Wigry im nördlichen Teil der Woiwodschaft und liegt im Nationalpark. Das Symbol dieses Ortes ist der Biber. Die Spuren dieses Tieres werden Sie ständig auf Ihrem Weg begleiten. Außerdem können Sie ein paar Aussichtstürme mit einer wunderbaren Geländeaussicht besteigen, Waldstege und Brücken überqueren und das historische Kamaldulenserkloster auf einer malerischen Halbinsel im Wigry besichtigen. Etwa die Hälfte der Strecke verläuft durch Waldwege und –pfade. An einigen Stellen muss man vom Sattel absteigen und das Rad tragen. Am besten nimmt man ein Mountainbike für die Strecke mit. Länge: 48 km Fahrzeit: etwa 5 Stunden Schwierigkeitsgrad: mittelschwer Weitere Informationen Mehr über Green Velo   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN  

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Nationalpark Biebrza

Eine Vogelsafari. In einer Zeit, in der die Klimaerwärmung zum Verschwinden nächster natürlicher Moore aus der europäischen Landschaft beiträgt, sind die großen Sumpfgebiete entlang des Flusses Biebrza in Podlasie eine Natursensation und ein Mekka für Liebhaber der Natur. Auf den einsamen Wiesen und Sümpfen treffen Sie fast 300 Vogelarten, darunter den vom Aussterben bedrohten Seggenrohrsänger, zu dem Ornithologen aus aller Welt pilgern. Sie sind die außergewöhnlichen Kampfläufer, von denen jeder ein einzigartiges Gefieder hat. Sie treffen dort auch zahlreiche Elche. Die Population dieser freundlichen, gehörnten Säugetiere nimmt in Biebrza ständig zu und in dem Maße, dass einer der örtlichen Wanderwege "Elchstraße" genannt wird!      Nationalpark Biebrza (Biebrzański Park Narodowy) ist das größte und längste Naturschutzgebiet in Polen. Praktisch jeder Teil von diesem Nationalpark ist reich an Attraktionen für diejenigen, die auf Reisen Ruhe, Stille und den Kontakt zur Natur am meisten schätzen. Die schönste Jahreszeit, um den Nationalpark Biebrza zu erkunden, ist der Frühling. Die Vögel kehren zur Brut- und Paarungszeit in die Sümpfe zurück und nach dem Winterstillstand blühen die Wiesen in Grün. Die Sommerzeit am Fluss Biebrza bedeutet lange Sonnenuntergänge, kilometerlange Flussfahrten im Kajak und Campingausflüge am Abend am Fluss.     Das Gebiet Biebrza kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Kajak erkundet werden. Es ist ein großartiger Ort, um Reiten zu lernen und die Natur vom Rücken eines Pferdes aus zu erfahren. Hier finden Sie Beispiele für Fahrradrouten in Kombination mit Wanderungen in die einsamsten Teile des Parks. Unter diesem Link erfahren Sie mehr über Kajaktouren auf dem Fluss. Erkundigen Sie sich am besten bei Ihren Gastgebern, nach den besten Gestüten in der Umgebung. Kontakte für lizenzierte Führer in Nationalpark Biebrza (das Zeichen "D" steht für Deutschkenntnisse):         SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN  

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Kajakfahren auf dem Fluss Biebrza

  Eine großartige Möglichkeit, die Vogelwelt am Fluss Biebrza zu erkunden, ist eine Kajakfahrt. Der Fluss ist ruhig und flach, fließt langsam zwischen Wäldern, Sümpfen und Röhrichten. Die Fahrt auf dem Fluss ist nicht nur ein Vergnügen, sondern bietet auch die Chance, Wildtiere aus nächster Nähe zu beobachten. In einem Kajak kann man lautlos und fast unsichtbar sein. Der Fluss Biebrza ist schließlich ein weit weniger populärer Fluss als der nördlich gelegene Fluss Czarna Hańcza. Über weite Strecken, selbst mitten in der Saison, trifft man keinen Menschen. Es bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als einzusteigen!     Je nachdem, wie viel Zeit Ihnen zur Verfügung steht, können Sie zwischen einer kurzen eintägigen Kajakfahrt, einer Wochenendvariante oder einem einwöchigen Abenteuer auf dem Fluss wählen. In jedem Fall kehren Sie mit dem dafür vorgesehenen Transport von einem vereinbarten Ort am Ende der Strecke zum Anfang der Strecke zurück. Im Frühjahr ist im Fluss etwas mehr Wasser. Sie werden auch mehr Vögel sehen, die gerade die Brutzeit beginnen. Im Sommer hingegen herrscht unendliche Idylle beim Spiel der Grillen im Gebüsch und langen Sonnenuntergängen auf wilden Campingplätzen. Im Internet finden Sie viele Angebote für Kanufahrten auf dem Fluss Biebrza, auch in englischer Sprache. Im Weiteren finden Sie Beispiele der Strecken für eintägige Kajakfahrten: Wroceń – Goniądz (12 km) Goniądz – Twierdza Osowiec (20 km) Twierdza Osowiec – Biały Grąd (14 km) Biały Grąd – Brzostowo (23 km)     SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN    

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Supraśl – Orthodoxes Kloster

  Eine Reise durch Podlasie, die multikulturellste Region Polens, wäre unvollständig ohne Orte, die für orthodoxe Gläubige wichtig sind. Eine davon ist das hübsche Städtchen Supraśl, das von den schwarz-weißen Türmen des Klosters der Verkündigung der Allerheiligsten Mutter Gottes und des Heiligen Johannes des Theologen überragt wird. Hinter diesem etwas langatmigen, aber ehrwürdigen Namen verbirgt sich ein Kloster, das von einem der Woiwoden des ehemaligen polnisch-litauischen Staates gegründet wurde. Das geheimnisvolle Gebäude, das sich in einem Innenhof verbirgt, ist ein wunderschönes Überbleibsel der Kultur der Königlichen Republik Polen-Litauen - eines Landes, das mehrere Jahrhunderte lang in ganz Europa für seine unvergleichliche Freiheit und Religionsfreiheit berühmt war. Das Kloster zieht die Weißrussen, die in diesem Teil von Podlasie leben, mit seinem wundertätigen Bild der Supraska Mutter Gottes an. Ein ebenso großartiges Erlebnis ist der Besuch des benachbarten Ikonenmuseums, in dem Meisterwerke der östlichen Kunst des "Schreibens" mit einem Pinsel auf Holztafeln ausgestellt sind - denn nach orthodoxem Glauben werden Ikonen nicht gemalt, sondern nur geschrieben. Die schlichten, nüchternen Bilder, die in diesem intimen Museum versammelt sind, werden Sie mit ihrer Einfachheit und ihrer komprimierten Botschaft berühren, unabhängig von Ihren individuellen religiösen Überzeugungen. Neben der Besichtigung des Klosters sollten Sie sich Zeit für einen gemütlichen Spaziergang durch die Stadt nehmen, die reizvoll auf einem kleinen Hügel über dem Fluss Supraśl liegt und vom mächtigen Knyszyn-Wald umgeben ist - dem zweitgrößten Wald in Podlasie nach dem berühmten Bialowieza-Wald. In den hölzernen, einstöckigen Häusern, die sich in den Straßen drängen, finden Sie gemütliche Gasthäuser und Geschäfte mit lokalem Kunsthandwerk. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch im Restaurant "Tatarynka", wo man die Köstlichkeiten der Muslime aus Podlasie probieren kann, oder im "Łukaszówka", das versteckt im Wald liegt und wo man biologische Köstlichkeiten aus der Region essen oder kaufen kann. Besonders zu empfehlen ist die Kartoffel-Babka - eine Art goldgelben, einfachen Kuchen, der traditionell zum Abendessen serviert wird. Mehr über das Ikonenmuseum in Suprasl   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN  

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