Urwald Białowieża

Urwald Białowieża

Wenn Sie in den Urwald Białowieża fahren, sind Sie von einem Dickicht umgeben, das man eher mit einem tropischen Dschungel als mit einem Wald in unserem Teil Europas assoziiert.

Wenn man weitere Kilometer zurücklegt, scheinen die Bäume immer höher und dichter zu werden. Nach einem mehrtägigen Aufenthalt im Wald werden Sie eine Weile brauchen, um sich wieder an das Leben außerhalb zu gewöhnen.

Urwald Białowieża

Der uralte Komplex des Urwaldes Białowieża ist ein Dinosaurier unter den Wäldern.

Er ist eines der letzten Gebiete, die zu Überresten der ursprünglichen Waldlandschaft des europäischen Tieflandes gehört. Jahrhundertelang jagten hier polnische Könige und russische Zaren. Heute steht der wertvollste Teil des Waldes im Rahmen des Nationalparks Białowieża unter strengem Schutz und ist in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Urwald Białowieża
Urwald Białowieża

Die Wälder in Białowieża sind ein Schutzgebiet für wilde Tiere, deren bekanntester Vertreter der Wisent ist.

Dieser wilde, phlegmatische Verwandte des Hausrindes bewohnte einst Wälder von Sibirien bis Nordspanien. Jahrhunderte der rücksichtslosen Jagd und Kriege brachten diese Tierart an den Rand des Aussterbens. Der letzte wilde Wisent starb am Ende des Ersten Weltkriegs und die Population wurde aus beginnend mit12 in Gefangenschaft gehaltenen Exemplaren zurück ins Leben gerufen. Heute gibt es in Polen 1 500 Wisente, von denen die Hälfte im Urwald Białowieża in freier Wildbahn lebt. Mit etwas Glück kann man sie früh am Morgen auf den Waldlichtungen sehen. Das ist die Zeit, in der sich die Tiere zeigen, um nach  Essen zu suchen.

Urwald Białowieża

Der Urwald Białowieża kann ziellos auf Fahrrädern erkundet werden.

Gut gepflegte, asphaltierte oder gepflasterte Waldwege durchkreuzen den Komplex mit langen, geraden Strecken, auf denen Sie höhere Geschwindigkeit erreichen können. Unterwegs kommen Sie an, jahrhundertealten Eichen oder Aussichtstürmen am Rande von Wiesen und Feuchtgebieten vorbei. Ein Wahrzeichen können auch tief im Wald verstecke Orte mit besonderer Kraft sein, die sich nach Meinung der Radiästheten durch eine hohe Ansammlung positiver Energie auszeichnen. Ist dies wirklich wahr? Überzeugen Sie sich selbst!

Mehr Informationen über den Urwald Białowieża finden Sie auf der Webseite von National Geographic (auf Deutsch)

Webseite des Nationalparks Białowieża

Urwald Białowieża
Urwald Białowieża

Wichtig: Aufgrund der angespannten Situation an der polnisch-weißrussischen Grenze ab dem Sommer 2021 befindet sich ein Großteil des Urwaldes Białowieża, einschließlich des Dorfes Białowieża, im Ausnahmezustand und kann während Ihrer Reise möglicherweise nicht besucht werden. Am besten informieren Sie sich bei Ihren Gastgebern vor der Abreise.

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Urwald Białowieża

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Auf dem Pferd durch den Urwald Augustów

Sie werden nicht glauben, dass es mitten in Europa Reitwege gibt, auf denen Sie den Wald einen ganzen Tag lang nicht verlassen und sich an speziellen Rastplätzen mit Tränkebecken und Feuerstellen erholen und sich vor dem Regen schützen können. Dies ist nicht der Wilde Westen. Das ist Ostpolen! Im riesigen Waldkomplex des Urwalds Augustów (Puszcza Augustowska) im Norden der Woiwodschaft Podlachien wurde dank der Bemühungen der örtlichen Förstwirten ein Netz von Reitwegen abgesteckt, das durch die interessantesten und einsamsten Teile des Waldes führt. Eine Verlängerung des Weges führt in die benachbarte Region Masuren (Mazury), so dass sich eine beeindruckende Strecke von rund 400 Kilometern ergibt! Der Weg ist deutlich mit charakteristischen grünen Fähnchen markiert und eignet sich sowohl für einen eintägigen Ausflug als auch für längere Wanderungen. In der Nähe der Stadt Augustów und des Sees Wigry gibt es eine Reihe von Gestüten. Dort kann man einen Termin vereinbaren, um Ausritte zu unternehmen und die schönen Wälder dieses Teils Polens auf dem Rücken der Pferde erkunden. Mehr Informationen   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN  

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Kajakfahren auf dem Fluss Biebrza

  Eine großartige Möglichkeit, die Vogelwelt am Fluss Biebrza zu erkunden, ist eine Kajakfahrt. Der Fluss ist ruhig und flach, fließt langsam zwischen Wäldern, Sümpfen und Röhrichten. Die Fahrt auf dem Fluss ist nicht nur ein Vergnügen, sondern bietet auch die Chance, Wildtiere aus nächster Nähe zu beobachten. In einem Kajak kann man lautlos und fast unsichtbar sein. Der Fluss Biebrza ist schließlich ein weit weniger populärer Fluss als der nördlich gelegene Fluss Czarna Hańcza. Über weite Strecken, selbst mitten in der Saison, trifft man keinen Menschen. Es bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als einzusteigen!     Je nachdem, wie viel Zeit Ihnen zur Verfügung steht, können Sie zwischen einer kurzen eintägigen Kajakfahrt, einer Wochenendvariante oder einem einwöchigen Abenteuer auf dem Fluss wählen. In jedem Fall kehren Sie mit dem dafür vorgesehenen Transport von einem vereinbarten Ort am Ende der Strecke zum Anfang der Strecke zurück. Im Frühjahr ist im Fluss etwas mehr Wasser. Sie werden auch mehr Vögel sehen, die gerade die Brutzeit beginnen. Im Sommer hingegen herrscht unendliche Idylle beim Spiel der Grillen im Gebüsch und langen Sonnenuntergängen auf wilden Campingplätzen. Im Internet finden Sie viele Angebote für Kanufahrten auf dem Fluss Biebrza, auch in englischer Sprache. Im Weiteren finden Sie Beispiele der Strecken für eintägige Kajakfahrten: Wroceń – Goniądz (12 km) Goniądz – Twierdza Osowiec (20 km) Twierdza Osowiec – Biały Grąd (14 km) Biały Grąd – Brzostowo (23 km)     SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN    

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Nationalpark Biebrza

Eine Vogelsafari. In einer Zeit, in der die Klimaerwärmung zum Verschwinden nächster natürlicher Moore aus der europäischen Landschaft beiträgt, sind die großen Sumpfgebiete entlang des Flusses Biebrza in Podlasie eine Natursensation und ein Mekka für Liebhaber der Natur. Auf den einsamen Wiesen und Sümpfen treffen Sie fast 300 Vogelarten, darunter den vom Aussterben bedrohten Seggenrohrsänger, zu dem Ornithologen aus aller Welt pilgern. Sie sind die außergewöhnlichen Kampfläufer, von denen jeder ein einzigartiges Gefieder hat. Sie treffen dort auch zahlreiche Elche. Die Population dieser freundlichen, gehörnten Säugetiere nimmt in Biebrza ständig zu und in dem Maße, dass einer der örtlichen Wanderwege "Elchstraße" genannt wird!      Nationalpark Biebrza (Biebrzański Park Narodowy) ist das größte und längste Naturschutzgebiet in Polen. Praktisch jeder Teil von diesem Nationalpark ist reich an Attraktionen für diejenigen, die auf Reisen Ruhe, Stille und den Kontakt zur Natur am meisten schätzen. Die schönste Jahreszeit, um den Nationalpark Biebrza zu erkunden, ist der Frühling. Die Vögel kehren zur Brut- und Paarungszeit in die Sümpfe zurück und nach dem Winterstillstand blühen die Wiesen in Grün. Die Sommerzeit am Fluss Biebrza bedeutet lange Sonnenuntergänge, kilometerlange Flussfahrten im Kajak und Campingausflüge am Abend am Fluss.     Das Gebiet Biebrza kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Kajak erkundet werden. Es ist ein großartiger Ort, um Reiten zu lernen und die Natur vom Rücken eines Pferdes aus zu erfahren. Hier finden Sie Beispiele für Fahrradrouten in Kombination mit Wanderungen in die einsamsten Teile des Parks. Unter diesem Link erfahren Sie mehr über Kajaktouren auf dem Fluss. Erkundigen Sie sich am besten bei Ihren Gastgebern, nach den besten Gestüten in der Umgebung. Kontakte für lizenzierte Führer in Nationalpark Biebrza (das Zeichen "D" steht für Deutschkenntnisse):         SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN  

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Green Velo

Das grüne Rückgrat von Podlasie. Radfahren ist zweifellos die beste Art, Podlasie kennen zu lernen. Die schönsten Teile der Region werden vom Fernradweg Green Velo (Wschodni Szlak Rowerowy) durchquert, einer gut ausgeschilderten, asphaltierten Route mit kompletter Fahrradinfrastruktur, die in gemeinsamer Anstrengung der östlichen Regionen Polens mit Unterstützung der EU geschaffen wurde. Green Velo ist das fortschrittlichste Fahrradprojekt in Polen. Die Route ist mit den charakteristischen orangefarbenen Schildern gekennzeichnet und führt über 2.000 Kilometer durch 6 Woiwodschaften Ostpolens. Entlang des Weges sind mehr als 200 Plätze zur Erholung mit Überdachung und Informationstafeln entstanden.     In Podlasie können Sie mit Hilfe von Green Velo die schönsten Orte der Region besuchen: den Urwald Białowieża (Puszcza Białowieska), die Sümpfe an dem Fluss Biebrza, den Urwald Augustów (Puszcza Augustowska), den See Wigry oder die postglaziale Hügellandschaft um Suwałki. Speziell für Sie haben wir zwei Streckenabschnitte für eintägige Exkursionen ausgewählt!   Route Nr. I. Rund um den Nationalpark Biebrza (Biebrzański Park Narodowy) Die Strecke mit der Länge von circa 44 Kilometer führt durch die schönsten Naturgebiete der Sümpfe am Fluss Biebrza. 90% Prozent der Strecke sind asphaltiert, der Rest sind bequeme, sandige Waldwege. Unterwegs sehen Sie die russische Festung aus dem 19. Jahrhundert in Osowiec, die abgelegenen Dörfer Barwik und Gugny. Von diesen Dörfern aus erreichen Sie den spektakulären Sumpf “Ławki“ mit seinem Aussichtsturm und das Dorf Trzciany mit seiner historischen Kirche und dem jüdischen Friedhof. Nahe Begegnungen mit Elchen sind hier durchaus möglich! Länge: 44 km Fahrzeit: ca. 4,5 Stunden Schwierigkeitsgrad: mäßig schwierig Weitere Informationen   Route Nr. II. Mit dem Fahrrad um den See Wigry Die Route umrundet den wilden, postglazialen See Wigry im nördlichen Teil der Woiwodschaft und liegt im Nationalpark. Das Symbol dieses Ortes ist der Biber. Die Spuren dieses Tieres werden Sie ständig auf Ihrem Weg begleiten. Außerdem können Sie ein paar Aussichtstürme mit einer wunderbaren Geländeaussicht besteigen, Waldstege und Brücken überqueren und das historische Kamaldulenserkloster auf einer malerischen Halbinsel im Wigry besichtigen. Etwa die Hälfte der Strecke verläuft durch Waldwege und –pfade. An einigen Stellen muss man vom Sattel absteigen und das Rad tragen. Am besten nimmt man ein Mountainbike für die Strecke mit. Länge: 48 km Fahrzeit: etwa 5 Stunden Schwierigkeitsgrad: mittelschwer Weitere Informationen Mehr über Green Velo   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – PODLACHIEN  

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