Perski-Izerski-Jahrmarkt

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Honig direkt aus der Imkerei in den Bergen, echtes Sauerteigbrot (nicht zu verwechseln mit dem Brot, das man im Laden oder in der Bäckerei kaufen kann!), Käse direkt vom Schaf oder von der Ziege sowie handgefertigte Kleidung und Schmuck, darunter auch viele Second-Hand-Artikel – all das und noch viel mehr findet man auf dem Perski-Izerski-Jahrmarkt, der im Frühjahr und Sommer in der Nähe der mittelalterlichen Siedlung Kopaniec veranstaltet wird.

Perski-Izerski-Jahrmarkt

Perski-Izerski ist vor allem ein stimmungsvoller lokaler Markt mit gesunden, industriell unverarbeiteten Lebensmitteln von lokalen Bauern und Handwerkern.

Viele Produkte, wie die unverwechselbaren polnischen Konfitüren und sauer eingelegtes Gemüse, sind in Gläsern verpackt und können mit nach Hause genommen werden. Sie können auch gebrauchte Kleidung, Bücher und Schallplatten tauschen, Kinder und Erwachsene können an Bastelworkshops teilnehmen. Es mangelt nicht an Ständen, an denen Sie gut essen und Kaffee oder Bier aus der örtlichen Brauerei trinken können. Eine weitere Attraktion ist der Standort des Jahrmarktes – eine malerische Wiese am Fuße des fichtenreichen Isergebirges.

Wenn Sie in dieser Gegend sind, sollten Sie unbedingt den Perski-Izerski-Jahrmarkt besuchen!

Der Jahrmarkt findet jeden Monat von Mai bis Oktober statt.

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DER HERZOGTURM IN SIEDLĘCIN

Isergebirge

(poln. Góry Izerskie)   Frostig, geheimnisvoll und vor allem phänomenal schön - so ist das Isergebirge. Die niedrigen (bis zu 1122 m), dicht mit Fichten bewachsenen Hügel in dem Hauptgebirgszug der Sudeten zeichnen sich durch ein einzigartiges Mikroklima aus - die Durchschnittstemperaturen im Inneren des Massivs sind paar Grad niedriger als in der gleichen Höhe, und durch eine außergewöhnliche Geschichte. In dem rostroten mineralhaltigen Wasser der Bäche kann man heute immer noch Goldpartikel finden, die wilden, windgepeitschten Felder der Iserbergweide sehen aus wie aus einem Tolkien-Roman, und in einer klaren Nacht kann man die gesamte Milchstraße und 2.000 Sterne am Himmel sehen! Außerdem gibt es in Polen kein besseres Skilanglaufgebiet. Das alte Isergebirge war früher viel höher, aber die Jahre der Verwitterung und Erosion haben ihren Teil getan. Das rohe Granitgestein ist reich an Mineralien, insbesondere an Quarz, der seit Hunderten von Jahren mit verschiedenen Methoden abgebaut wird. Der Quarz aus dem Isergebirge bildete den Ursprung für zahlreiche Glashütten, die hier einst in Massenproduktion Glas hergestellt haben. Farbiges Glas war besonders wertvoll. Die Schmelzöfen verbrauchten riesige Mengen Holz, und die ursprünglichen Wälder wurden schnell abgeholzt. Die Fichten, die an ihrer Stelle gepflanzt wurden, wuchsen zu enormer Größe heran, aber an vielen Stellen kann man noch immer Menschenhand erkennen - unnatürlich gleichmäßige Baumreihen. Ein unglaublicher Anblick! Die Entfernung von menschlichen Siedlungen führte dazu, dass die Sterne nirgendwo so hell leuchten, wie im Isergebirge. Der tschechisch-polnische Grenzpark „Park Ciemnego Nieba“ (deutsch: Park des dunklen Himmels) schützt dieses Gebiet vor Bebauung und Lichtverschmutzung. Jüngere Polen nennen diese Berge manchmal "Izerbaijan", was etwas von ihrer Exotik und Abgeschiedenheit widerspiegelt. Das Außergewöhnlichste an dem Isergebirge ist jedoch sein kühles Mikroklima. Schnee im Mai ist ganz normal, und die relativ flachen Gipfel der Berge schaffen ideale Bedingungen für den Skilanglauf.    Das Skizentrum auf der Jakuszycka-Lichtung (polnisch: Polana Jakuszycka) bietet Langlaufloipen mit einer Gesamtlänge von 100 Kilometern. Die Skisaison erreicht ihren Höhepunkt Ende Februar und Anfang März, wenn auf der Lichtung der Lauf „Bieg Piastów“ [Piastenlauf] stattfindet. Er ist einer der wenigen Massenskilangläufe, die in die Worldloppet-Serie aufgenommen wurden. Nur im Jahr 2020 gingen mehr als 5.000 Menschen an den Start des Laufs! Jakuszycka-Lichtung – Langlaufloipen mit Karte Bieg Piastów     SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE - SUDETEN

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Schloss Czocha

Dieser Ort ist ein ganz besonderer Vorschlag für Fans von schottischen Schlössern, Harry Potter, der Witcher-Saga, aber auch für alle, die etwas an der wahnsinnigen Fantasie von Ludwig von Bayern und seinem berühmten Schloss Neuschwanstein finden. Vor hundert Jahren wurde das alte mittelalterliche Schloss am Fuße des Riesengebirges dank der Laune eines reichen Zigarettenfabrikanten in ein düsteres neugotisches Gebäude verwandelt, das die Seiten von National Geographic nicht mehr verlässt und die Regisseure und Drehbuchautoren von Fernsehserien verführt. Es ist einen Nachmittag wert, sich dafür Zeit zu nehmen um sich selbst zu überzeugen, welche geheimen Kräfte das Schloss Czocha verbirgt. Das malerisch an einem künstlichen See gelegene Schloss wäre nur eins von vielen mittelalterlichen Festungen in Südpolen, wenn es nicht Ernst Gütschow gegeben hätte. Der geschäftstüchtige Dresdner Kaufmann kaufte 1909 das Schloss Czocha und steckte in den folgenden 10 Jahren 4 Millionen Mark in den Umbau. Unter Missachtung der ursprünglichen Konstruktion aus dem 13. Jahrhundert schufen die Konstrukteure ein düsteres steinernes Ungeheuer, das den Legenden von Dracula entspringen könnte dem man jedoch seinen Charme nicht abziehen kann. Im Schloss ging Gütschow seinen zahlreichen Leidenschaften nach: Er richtete im ehemaligen Wassergraben einen Zoo ein, und dank seiner Kontakte zu Russen, die nach der Oktoberrevolution aus dem Land geflohen waren, trug er eine große Sammlung von Souvenirs aus dem Osten zusammen, mit Krönungsinsignien der Romanow-Dynastie und 60 Zarenbüsten an der Spitze!   Nur wenige dieser Gegenstände haben die Nachkriegswirren überstanden, aber das Schloss steht noch heute und bezaubert nach wie vor mit seiner etwas gruseligen Schönheit. Einige der Räume wurden zu Hotelzimmern umgebaut, und der Innenhof wird regelmäßig für Feste und Rekonstruktionsveranstaltungen genutzt. Das Schloss war der Protagonist der ersten Verfilmung der Witcher-Buchreihe, die durch ein Computerspiel und eine Netflix-Serie bekannt wurde. Wenn Sie in der Gegend sind, sollten Sie sich unbedingt die Zeit nehmen, es zu besuchen! Die Internetseite des Schlosses (Öffnungszeiten, Preise)   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – SUDETEN

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TREKKING: Das Isergebirge

Sind Sie an einer Bergwanderung im Isergebirge interessiert? Wir empfehlen Ihnen eine Reise, bei der Sie diese ungewöhnlichen, rauen Berge mit ihrem einzigartigen Charakter kennen lernen können.     Zur Iseralm (poln. Hala Izerska) aus Świeradów-Zdrój Dauer der Wanderung (ohne Pausen): 6-7 Stunden, Gesamtaufstieg: 774 m Die Route beginnt in Świeradów-Zdrój (vor dem Zweiten Weltkrieg: Bad Flinsberg), einer angenehmen Kleinstadt mit alten Kurhäusern. Der wichtigste Ort, den man besuchen sollte, ist das Kurhaus mit seiner schönen Spazierhalle aus origineller Lärchenholzkonstruktion mit Buntglasfenstern. Drinnen werden Sie sich wie die Kurgäste aus Berlin fühlen, die einst in diese kleine niederschlesische Stadt strömten. Nach einem Glas Wasser reich an Sauerampfer- und Eisen geht es auf dem blauen Weg weiter in Richtung Iseralm. Nach ca. 2,5 Stunden erreichen Sie eine große Wiese mit Blick auf das Riesengebirge und die umliegenden Gipfel des Isergebirges. Die Landschaft der Iseralm erinnert eher an die polare Tundra als an Mitteleuropa. Vor dem Krieg gab es auf der Alm ein isoliertes Dorf namens Groß-Iser, das unter ungeklärten Umständen nie wieder besiedelt wurde. Die Nähe zur Grenze hat wahrscheinlich dazu beigetragen - die Halle war viele Jahre lang Militärgebiet. Das einzige Überbleibsel des Dorfes ist die alte Schule. Heute gibt es hier eine gemütliche Berghütte Chatka Górzystów, wo man essen und Tee trinken kann. Der rot markierte Weg führt weiter durch die Alm in Richtung Jakuszycka-Lichtung. Nach etwa einer Stunde Fußmarsch erreichen Sie die Touristenstation Orle, die sich in den alten Gebäuden der Glashütte befindet. Sie können dort günstig essen, übernachten oder in Richtung der nahe gelegenen Tschechischen Republik weiterfahren (stimmungsvolles Dorf Jizerka unter dem erloschenen Vulkan Bukovec).    Von der Berghütte Chatka Górzystów folgen Sie dem gelben markierten Wanderweg in Richtung Stog Izerski (1108 m). Von der exponierten Spitze aus hat man einen Ausblick in alle Richtungen, und direkt unterhalb des Gipfels befindet sich eine Berghütte. Die Rückkehr nach Świeradów-Zdrój erfolgt über den rot markierten Wanderweg oder mit der Gondelbahn. Vorkriegsfotos von Bad Flinsberg SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – SUDETEN

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Mit dem Fahrrad

Das auf einer bewaldeten Hochebene gelegene Isergebirge widerlegt die Behauptungen, dass das Gebirge vor allem ein Wandergebiet ist. Das relativ flache Gebiet rund um die Jakobsthaler Lichtung (Polana Jakuszycka) und die Große Iserwiese (Hala Izerska) ist ideal für mittelschwere Touren mit einem Mountainbike. Es gibt viele anspruchsvollere MTB-Routen in der Gegend, aber wir empfehlen Ihnen, mit dieser 30-km-Schleife zu beginnen. Auf dieser Strecke werden Sie einige der interessantesten Sehenswürdigkeiten im Isergebirge sehen.   Länge der Strecke: 35 Kilometer Fahrzeit: 4-5 Stunden Schwierigkeitsgrad: mittelschwer Wir beginnen in der Stadt Schreiberhau (Szklarska Poręba), die eines der touristischen Zentren der Region ist. Die Stadt verdankt ihren Namen den zahlreichen Glashütten, die einst in der Gegend arbeiteten. Nach Jahren der unkontrollierten Abholzung und der Wiederaufforstung der umliegenden Berge mit Fichten ist es heute vor allem ein Ausgangspunkt für Ausflüge ins Riesengebirge (Karkonosze) und ins Isergebirge. Wir fahren in Richtung des Tals hinauf, auf einer asphaltierten Seitenstraße, die durch den Wald entlang der Bahnlinie führt. Nach etwa 7 Kilometern nicht schwieriger Steigung erreichen wir die Hauptstraße, die von Schreiberhau zum Grenzübergang mit der Tschechischen Republik führt. Wir fahren die Straße hinauf und biegen nach etwa einem Kilometer rechts hinter dem rot markierten Weg ab, der im Winter von Skilangläufern zurückgelegt wird. Die Jakobsthaler Lichtung ist das größte Skilanglaufzentrum in Polen. Zwischen Februar und März findet hier ein Wettlauf unter dem Namen Bieg Piastów statt, der zur prestigeträchtigen Worldloppet-Läufen gehört. Nach dem Erreichen des höchsten Punktes geht die Strecke sanft und geradeaus bergab und führt uns zur Touristenstation "Orle". Es handelt sich um die Überreste einer ehemaligen Glashütte, die zu einer gemütlichen Berghütte umgebaut wurde, in der man gut essen und trinken kann. Von der Station "Orle" aus folgen wir weiter dem rot markierten Weg und gelangen auf einen flachen Waldweg, der nach Norden führt. Auf dem Weg kommen Sie an Statuen aus Stein mit den Namen der einzelnen Planeten des Sonnensystems vorbei, die in bestimmten Abständen zu den echten Planeten aufgestellt sind. Das Modell des Sonnensystems bezieht sich auf die hervorragenden Bedingungen für die Sternbeobachtung im Isergebirge. Nach einigen Kilometern endet der Wald an einem reizvollen Ort namens Kobyla Łąka, wo die Straße an den Nebenfluss Iser grenzt. Die weiter liegende Iserwiese ist eine große, landschaftlich schöne Wiese, die nach dem unter mysteriösen Umständen verlassenen Dorf Groß-Iser übrig geblieben ist, und ein Ort mit einem einzigartigen, kühlen Mikroklima. An seinem Ende, hinter einer Holzbrücke, befindet sich die Berghütte Chatka Górzystów. An der Kreuzung biegen wir rechts ab und wechseln auf den blau markierten Weg. Wir fahren zurück in den Wald. Einige Kilometer lang steigt die Straße an und erreicht den Rand des Abhangs vom Berg Goldengrubenhübel (Złote Jamy), an dem sie auf einer ebenen, abschüssigen Piste weiterführt. Unterwegs sehen Sie den Abbauraum von den ehemaligen Goldgruben, von denen die älteste aus dem 12. Jahrhundert stammt! Nach weiteren 4 Kilometern erreichen Sie den Gipfel Weisser Steinrücken (Izerskie Garby), der spektakulär von einer riesigen Bergbau-Spalte durchschnitten wird. Die Quarzgrube "Stanisław" ist der höchstgelegene Tagebau Europas und ein Ort, der die Fantasie anregt. Das Bergwerk ist seit 20 Jahren geschlossen. Oben in der Grube finden Sie verlassene Wirtschaftsgebäude und verrostete Bergbaumaschinen. Die Rückkehr nach Schreiberhau wird durch eine lange Abfahrt auf einer geraden, asphaltierten Straße angenehmer. Auf der letzten Strecke fahren wir an den Ferienhäusern der Stadt vorbei. Bleiben Sie bis zum Schluss bei den blauen Schildern.  Radwege im Riesengebirge und Isergebirge Eine Karte der hier beschriebenen Route finden Sie unter Nr. 8   SIEHE DIE GANZE GESCHICHTE – SUDETEN

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